am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

tempelhof

das mit dem flughafen interessiert mich inzwischen lediglich noch peripher. zum einen ist das alles ein riesiger papierkrieg, um nicht zu sagen papiertiger. wie unter anderem wunderbar in antwort zwei erkennbar wird. zum anderen hab ich mein kreuzchen längst gemacht. also schluß damit.

wechselmond

das wetter und der wind, es ist frühling, endlich. der luftdruckwechsel haut dennoch ganz schön rein. kopfschmerz und ein bißchen schwindel. doch das macht nichts, nur der mond. der war so hell und voll neulich in friedrichshain.

vollmond_im_april.jpg

als die geliebte in ihren geburtstag hinein ein waldmeistereis haben wollte, mitten in der nacht.

weiberstolz

ich lerne jeden tag dazu. (nein, nicht tag, englisch, sondern tag, deutsch. wie: heute ist mittwoch. – okay, das paßt jetzt irgendwie gar nicht, sorry.)
ich lerne also. html zum beispiel. so habe ich gerade eben zum ersten mal einen simplen befehl per hand eingetippt. einfach so, weil mir gerade danach war. und tatsächlich wurde das „dasin diesem kommentar sofort fett. ohne probleme, gleich beim ersten versuch. dabei habe ich auch noch etwas ganz anderes eingegeben, als mir der wp-automat hier anbietet. wahnsinn!
oje, war das jetzt strickblogweiberscheiß… äh, gendercontent?

Aprilidyll

flugratten.jpg

berliner flugrattenrudel, friedlich grasend, gesichtet heute gegen 14.30h, in der gegend um den spittelmarkt.

totes land (41)

immer noch angestrengtes zahlengespiele, und keine lösung in sicht. bin langsam aber sicher genervt.

nachtrag: eben 20 minuten im bus, musik auf den ohren. und dann plötzlich, ganz kurz nur, der (verwegene) gedanke, die hauptfigur in ein ich zu verwandeln. first person. wobei die eckdaten dieselben blieben, gleiches alter, gleicher background, gleiche geschichte. keine experimente also, nur eine leichte perspektivverschiebung. näher ran. vielleicht nur ein gedankenspiel, aber schon ist alles in bewegung geraten, was über tage und wochen schon hakt und hängt und einfach nicht wollte.

lese in alten notizen. online, und dennoch alt. seltsam irgendwie. (besonders diese handgestrickte version, upside down und ohne blogsoftware. mit dem publisher hergestellt, wenn ich mich recht erinnere.)
dennoch könnte ich durchaus behaupten, daß ich seit juni 2002 blogge. regelmäßig. (die memory-protokolle beginnen sogar im märz 97. aber die waren zunächst analog angelegt und sind auch nicht vollständig übertragen, wie man sieht.) ich schreibe. mal mehr mal weniger gelungen, aber regelmäßig. immer weiter, durch diverse veränderungen hindurch. eine ganz schöne zeit, merke ich gerade. ja. eine schöne zeit.
schreiben intensiviert. auch so, auch hier.

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