am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

erster ‚arbeitstag‘ seit weihnachten und gleich zwei stunden netzausfall. es ist zwar nur routinekram zu erledigen, vieles auch ohne zwingenden onlinestatus. dennoch ärgerlich. besonders die vorstellung, das wäre kurz vor der letzten deadline passiert. oder sind das entzugserscheinungen?

fröhlich

schon seltsam. weihnachten wird anders in diesem jahr, ich werde die tage nicht für mich sein. so wie seit zehn oder zwölf jahren, ungefähr zumindest. keine besuche, keine geschenke, kein chaos. nur dasein, ganz allein, und genau wissen, was die menschen um mich herum tun. oder es zu wissen glauben. das ist wunderbar, diese stille. diese ruhe. niemand, der stört. stören kann. weil sie alle beschäftigt sind, mit weihnachten. mit familie. oder was auch immer. mit sich selbst vielleicht.
diesmal wird es also anders, das ist seltsam. baumschmücken, kerzenglühen, engelchen? kein bügeln, diesmal? keine ahnung, aber geschenke gibts. (auch zum ersten mal seit zehnzwölf jahren.) vielleicht krieg ich ja ein bügelbrett. ein neues eisen hab ich schon.

noch ein ganzes wochenende durchgemacht, damit hätte ich eigentlich nicht gerechnet. schon gar nicht heute, nochmal fast zehn stunden. vielleicht, weil man nie so recht weiß, ob man auch tatsächlich fertig ist. (ist aber! – muß man halt irgendwann selbst bestimmen.)

mindestens lesbar

mindestens haltbar, die weihnachtsausgabe ;-) zum thema ‚glaube, liebe, hoffnung‘ ist freigeschaltet. (aber heißt das nicht eigentlich ‚glaube, hoffnung, liebe‘, in der reihenfolge?)
von mir nur was ganz kleines, eine art gebet vielleicht. ich weiß auch nicht…

unfertig

auch ne seltsame idee, nachts um 10 mit der arbeit anzufangen. ging aber nicht anders. bin natürlich auch nicht fertig geworden. nur fertig jetzt.

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