am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

lost

im anschluß an den mirgänefreitag gestern eine deutliche steigerung. also die erste 48-stunden-belagerung seit einigen, diesbezüglich recht erträglichen monaten. ein verlorener tag, im abgedunkelten raum, im bett. dabei das hirn wie ausgekocht, das rechte auge ausgebrannt, das ohr aufgebohrt. stundenlang. na gut, ich weiß ja, daß das vorbeigeht. ich weiß es auch über die stunden und durch die nächte. alles kein problem.
heute ist dann auch alles wieder okay. das migränetier hockt geduckt unter der schädeldecke und kratzt und klopft ein wenig herum. wenn ich mich bücke, um die schuhe zuzubinden, dann pocht es im herzschlagrhythmus ans schädeldach. wohl, um mir zu beweisen, daß es am leben ist und bleibt. auch das ist okay, kein problem. auch das geht vorbei.
der migränegott hält mich derweil am ausgestreckten arm im nacken. und das geht nicht vorbei, das weiß ich. das ist immer da. der druck, der griff. damit heißt es zu leben. immerhin gut, daß es mich nicht von vorn packt. und würgt.

sollte mich echt nicht öffentlich über mein migränehirn lustig machen. nicht mal so, in einem nebensatz. ist ab sofort verboten. wird nämlich wach und rege, das ding, davon. den ganzen tag heute.

wir müssen leider draußen bleiben

ich gebe es zu, auch so eine alte wie ich treibt es manchmal nachts hinaus auf die straße, auf der suche nach dem einen oder anderen vergnügen. so auch am letzten dienstag, als die geliebte mir von dem himmelreich vorschwärmte, in dem wir bereits vor einem halben jahr einkehrten. (unsere erste gemeinsame einkehr überhaupt. ;-) gelandet sind wir diesmal aber woanders, das gleich vorneweg. besagtes himmelreich wartete zwar mit wohltemperierter musik auf, erwies sich aber als ziemlich voll. leider nicht nur voll menschen, sondern vor allem auch voll rauch. und mein migränehirn mag sich auf derart verdichtete atmosphären in letzter zeit nicht mehr so recht einzulassen.
nun ist ja so, daß sich langsam aber sicher auch die berliner nachtwelt auf den drohenden nichtraucherschutz einstellt. habe ich zumindest den eindruck, denn tatsächlich stellte ich beim verlassen der lokalität fest, daß in dem davor angebrachten knallroten kleinen eingangszelt ein handgemaltes schild mit der aufschrift „nichtraucherinsel“ prangte. geraucht wurde dort allerdings trotzdem. außerdem gab es auch da keinen platz mehr. und irgendwie kam mir ein gleich ein vielleicht gar nicht so unpassender vergleich in den sinn:

wuff.jpg

die geliebte meinte übrigens später, das schild – also das mit der „nichtraucherinsel“ – sei möglicherweise von gästen angebracht gewesen und das zelt sicher nur als alternative zum gemeinen berliner heizpilz gedacht. nun ja… macht doch argumentativ kaum einen unterschied. ;-)

so. die alten headerbilder sind jetzt auch hier eingebaut. (naja, bilder. ist ja nur schrift, aber trotzdem.) hier und drüben, bei den bones. im ie ist natürlich wieder alles vermatscht, keine ahnung, warum. die empfehlung des hauses lautet also nach wie vor: firefox!

throwing bones

als ich mir noch in die karten hab blicken lassen.
(ein uraltes gedicht. damals, als ich noch zum arbeiten kam. zur beruhigung vielleicht, für heute. und wer weiß, wofür noch.)

ich arbeite mal wieder gar nicht, derzeit. dazu bleibt überhaupt kein platz. ein zustand, den man lohnschreiberei nennt. lohnt sich aber kaum. :-(

windvögel

ostsee2.jpg

das meer. das wetter war gut, ausgezeichnet sozusagen. perfektes timing, wenn ich mir die wassermassen von heute ansehe. von oben versteht sich.

die geliebte beherrscht es übrigens, das spiel mit dem lenkdrachen, wie man sieht. wohingegen ich das arme tier kurzentschlossen kopfüber ins meer gestürzt habe.

[vor einiger zeit gab es ja schon einmal einen versuch mit einem dieser eigenartigen vögeln. auch nicht viel besser, von meiner seite aus betrachtet.]

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