am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

die balkoneinrüstung nimmt seit gestern gestalt an. bislang ist es weniger schlimm als befürchtet. die oberen bretter wirken wie eine art sonnenschirm und bescheren mir zwei extrastunden schatten. mir macht das nichts, wer arbeitet schon in sengender sommerhitze? (die kommen wird, bald schon, ganz sicher!) aber die tomaten mögen es eher nicht.

allerdings ist es ohnehin eher auszuschließen, daß die tomaten eine fassadenrenovierung überleben werden. also was solls? andererseits ist es natürlich traurig, weil sich da gerade die ersten früchte zeigen.

bleibt die frage nach der farblichen gestaltung. inzwischen hege ich eine leise hoffnung, denn da ist wirklich sehr viel ziegelfläche an diesem haus, um den ganzen balkonkomplex herum. wer wäre so blöd, das alles streichen zu wollen?
und es ist natürlich laut, draußen. es ist mächtig laut. ich hasse lärm. sagte ich das schon?

klug ist es nicht, einen text an einem tag druckfertig schreiben zu wollen oder zu müssen. besser ist es in jedem fall, ihm ein oder zwei tage zum aushärten zu geben. aber was soll ich machen, deadline ist deadline. auch wenn ich mir durchaus denken kann, daß die anderen sicher nicht alle pünktlich sein werden. selbst wenn sie schon wesentlich länger am thema sitzen. ich hab ja erst vor einer woche davon erfahren.
eine durchsicht noch, bis zwölf.

vergeben(s)

besagte post ist übrigens ausgeblieben, tatsächlich. das hätte ich wirklich nicht gedacht. ein grundlegender wandel also, zumindest ein schritt? erwartungen, interpretationen, unsicherheiten.
die erkenntnis ist jedoch im grunde ganz simpel, nur eine der vielen wiederholungen im leben. äußerlichkeiten ändern nichts an inneren zuständen, verbohrtheiten. so war es schon immer, wohin man auch geht. es bleibt, wie es ist. nur die vorzeichen, die polaritäten wechseln, ab und zu. ansonsten dreht sich alles im kreis, mehr nicht.

grüße in die kleine stadt

schenken und beschenkt werden. das eine ist wie das andere, wenn es gut läuft. wenn die dinge in balance sind. und ein geburtstag ist so gut wie jeder andere, nicht einmal ein zeitenwechsel. wenn es gut läuft.

cross & flame (ca. 5min)
(gefunden bei der stattkatze am 29.10.2005. link nicht mehr möglich, die archive gelöscht, der abschied vollzogen. sorry, for the accent, cat.)

wow, das hab ich auch noch nicht erlebt. schnee an diesem meinem schönen tage. (kommt wohl langsam in die jahre.) na, zum glück nur oberhalb von 1000m.
ich geh jetzt eis essen und ins kino vielleicht. open air, versteht sich. trends setzen. :-)

balkonfrust

seit tagen schon wollte ich hier einen beitrag über den schönsten balkon berlins schreiben. das ist nämlich meiner, muß man wissen, und das finde nicht nur ich. das ist mir schon vielfach bestätigt worden. einen schöneren gibt es einfach nicht. definitiv.

heute nun, ausgerechnet, erreicht mich ein schreiben der hausverwaltung. darin wird mir mitgeteilt, daß mir ja bekannt sei, daß fassade und dach ab juni instand gesetzt werden würden. das stimmt zwar nicht, mir ist nichts dergleichen bekannt, aber ich ahne fürchterliches. abgesehen davon, daß der schönste balkon berlins gerade fertig eingerichtet und frisch bepflanzt ist (tomaten!!!) und daß der ganze sommer hinter einem gerüst – davon ist auszugehen – sicherlich nahezu unerträglich sein wird. das allein wäre schön schlimm genug, aber das ist nicht alles. bereits im letzten jahr fand eine ähnliche maßnahme im hof statt, mit wirklich schrecklichen folgen, wie man sieht.

nun fürchte ich mich, ich habe regelrecht angst. mein wunderbarer balkon wird also vielleicht lachsorange!!! ich weiß es ja nicht genau, das muß ich an dieser stelle noch einmal festhalten: ich bin nicht informiert! aber ich werde wohl nichts dagegen tun können. ich werde wunderbare balkonmöbel aus rötlichem holz besitzen und sie auf einen lachsorangen (!!!) balkon stellen müssen. abgesehen von den umständen, mobiliar und vor allem pflanzen vor groben bauarbeitern retten zu müssen. möglicherweise. was weiß denn ich? mir sagt ja keiner was.

das ist furchtbar, das geht gar nicht. das mit dem ekligen lachsorange vor allem. das ist ein grund, einen umzug in erwägung zu ziehen, finde ich.

zufallsfund im spamordner

„Das Unternehmen Liberty-Financial Union braucht junge, Hochqualifizierte Mitarbeiter.

Alter 20-55 Jahre

Bildung: Nicht von Bedeutung.“

na, das wär doch mal was für mich. ;-)

ganz besonders schön aber war heute der moment, in dem ich endlich, nachdem ich bereits eine horrende weile mit dem vollkommen unlogischen agierenden soundprogramm geflucht hatte, merkte, daß schlicht und einfach das mikro bislang nicht eingeschaltet war. (dabei die erinnerung an meine frühere chefin, deren sohn – Mirko! – von seiner oma angeblich eine nicht unerhebliche zeit lang ebenso standhaft wie offensichtlich hilflos „Mikro!“ gerufen wurde. für den habe ich übrigens mal, auch im rahmen dieses studentenjobs, eine eins in musik geschrieben. naja, lange her.)

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