am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

2. ankündigung (märchenhaft, verwirrt)

es war einmal, vor wirklich langer zeit, da ist mir offensichtlich nichts peinlich gewesen. hemmungslos nahm ich die verschiedensten, mit fell bespannten instrumente zur hand, ich traute mich gar, darauf auch zu spielen. und damit nicht genug, es trieb mich bis zum äußersten. es dauerte tatsächlich nicht lange, und ich wagte es, mich in diesem zustand auf diverse bühnen zu begeben.
weiter will ich auf diesen absurden abschnitt meines leben gar nicht eingehen. dieses geschehen kann inzwischen, wie bereits angedeutet, als lange schon erledigt betrachtet werden. zu meinem und zu aller anderen glück. obwohl ich schon auch ein wenig betrübt bin, das gebe ich offen zu. dennoch berühre ich keine instrumente mehr, versprochen. das ist sicher besser so.
etliche der damen jedoch, die es seinerzeit mit mir aushalten mußten, haben es auf die spitze getrieben und sind immer noch im geschäft. oder sie waren damals schon echte musikerinnen, das muß an dieser stelle auch einmal gesagt sein. ich habe mich da in einen illustren kreis einschleichen können und kann bis heute nicht recht sagen, wie mir das überhaupt gelingen konnte.
gut, ehe ich jetzt hier gänzlich den faden verliere, verweise ich schleunigst weiter ans hsb, wo ich den bevorstehenden event bereits gestern näher erläutert habe. (neinnein! ich selbst begebe mich in dem zusammenhang nicht wieder auf irgendeine bühne. also keine falschen hoffnungen bitte. wirklich nicht!)

wie?

ein gedanke, der vergessen wird. restlos. so möchte ich sterben.

dilemma

zu weit weg von dem, was eigen ist. das ist der grund, nichts anderes. andererseits ist das eigene seit jeher verboten. und ich weiß nicht nur wie so etwas heißt. ich weiß auch, wie es gelebt wird, tag für tag für tag. schweigend nämlich. was ich also tue, hier und anderswo, das heißt verrat.

längst

es ist nicht leicht, das gemüt über wasser zu halten. das wesen, das so gerne im winter verrecken mag. kraftlos und leer, längst schon jenseits. kein funken mehr zur zeit, kein lachen. der zweifel kriecht bis in die spitzen.

verpaßt?

schon schade, daß diese lesung gestern einfach nicht drin war. besonders, wenn ich heute den bericht über die dortige diskussion lese. soetwas gibt es ja selten genug, daß bei lesungen überhaupt etwas gesagt wird. noch dazu bereichere ich diese (unsinnigen?) textdiskussionen immer wieder gerne um ein paar wendungen, wenn es denn mal die gelegenheit gibt. ;-)
ansonsten ist nachlesen im original angesagt, das lohnt sich. (ein entwurf ist direkt verlinkt)

time shift

das ist mir auch selten passiert, daß eine deadline nach hinten verlegt wird. während ich mich gerade eilig durch den text ackere, dessen abgabetermin heute sein soll, kommt die email mit der erinnerung an selbigen. am montag soll er vorliegen, der text, und ein schönes wochenende. das steht da, schwarz auf weiß.
na, dann ist ja noch ein bißchen zeit, für feinheiten zum beispiel. oder um den text endgültig zu ruinieren, wer weiß. ;-)

fast

unmöglich, die räume zu öffnen, zu betreten gar. aber morgen ist ja auch noch ein tag. vermutlich.

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