am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

wip – kurve kratzen

so gerade eben noch. aber die pflicht ist erfüllt, das selbstauferlegte MUSS, jeden einzelnen, blöden tag wenigstens ein bißchen zu tun. immer! eine szene nur, mehr wird es heute wohl auch nicht. naja, immerhin. vielleicht schaue ich später noch kurz die folgenden szenen durch, bleikritzeln, damit ich weiß, wo es morgen langgeht.
ist in ordnung so, wirklich. (ja?)

kampagnen

gerade suche ich mich durch die parteienlandschaft, um ein wenig nachzulesen, was es an regierungsprogrammen und wahlprogrammen zu bestaunen gibt. oder auch wahlmanifesten, wie ich bei der spd und der wasg lernen durfte. habe ich wen vergessen? ach ja: was finde ich bei der fdp? immerhin einen werbemittelkatalog (pdf). interessant. sowas nennt man dann wohl ehrlichkeit. alle achtung!

elektrokommunikation

ich weiß, handys sind grundsätzlich unerotisch. (auch wenn man sie korrekterweise mobiltelefone nennt, um den zwangsläufigen schreibfehler zu umgehen.) dennoch es muß an dieser stelle zumindest erwähnt sein, das nächtliche eintreffen von mobiler elektrokurzpost. jetzt also doch noch, auch wenn ich nochmals nachfragen mußte. eine ziemlich lange mitteilung sogar. treffen am freitag. und schon weiß ich nicht mehr recht… was mache ich denn nun? was will ich eigentlich? nach all der zeit.

wip – planung

eines vorneweg: es sieht nicht schlecht aus. jeden tag passiert ein bißchen was im text, und es geht voran. klar, es könnte mehr sein, wenn ich mich ein wenig am riemen reißen würde, wie meine mutter immer so schön zu sagen pflegte, aber einstweilen bin ich zufrieden. ich verschränke die hauptpersonen miteinander, das ist höchstnötig. und es kann erst jetzt passieren, weil die entstehung des gesamttextes so eigenartig, so ungeplant war. jetzt ist vieles klarer, es muß nur noch eingefügt werden. diese fehlstellen füllen sich wie von selbst, und dadurch werden auch die personen deutlich erkennbar. die wichtigkeit derer, die die tragenden rollen spielen, von anfang an. was ja bislang das problem mit dem text war.
ich hoffe jedenfalls, daß das alles so funktionieren wird. noch bin ich ein wenig zu zerfahren, um zu wissen, ob das alles schon genügt. es kommt mir seltsam vor, zu leicht, zu nebenbei. aber das wird sich zeigen. wenn ich etwa 20 seiten überarbeitet habe, ende der woche etwa, werde ich mir das mal in papier ansehen. so wird es ja meistens klarer.

bald schon?

demnächst vielleicht: die erste lesung in berlin? we’ll see… (oder soll ich mich reinhängen? hinterklemmen?)
nachtrag: naja, was heißt schon erste? mit der LUCAS-lesung die dritte, wenn ich richtig zähle.

energiefresser

bester stimmung war ich dieser tage, nahezu durchgehend, trotz körperlicher (über)anstrengung und weltpolitischer unsinnstaten. so ist es, wenn sich moment an moment reiht, übergangslos, wenn alles stimmt und klappt. wenn es einfach funktioniert, wie von selbst. vor allem dann ist es so, einzigartig, wenn auch die menschen stimmen. wenn es auch mit ihnen klappt, so sehr und so gut, daß nicht viel geredet werden muß. das ist selten, und dennoch gewöhnt man sich daran. innerhalb weniger tage.
aber scheußlich der moment, wenn es wieder vorbei ist. und er kommt, dieser moment, ohne zweifel. immer.
wie gerade, der anruf, die alte heimat. nicht schlimmes, nur der falsche moment vielleicht. wenig worte, keine großartigen probleme, nur alltagsverhandlungen. organisatorisches. und vieles, das verschwiegen ist und bleiben wird, das auf jeden fall. alles ganz normal also, wie schon gesagt: es gibt keine probleme! nichts, das es auszusprechen gälte, keine höchstnötigen verhandlungen welcher art auch immer. kein bedarf, beiderseits. (vermute ich.)
aber jetzt ist mein gemüt zerfressen, mein energiehaushalt verzerrt, wenn nicht leergelaufen. es muß wohl an den menschen liegen, denke ich. manche sind eben richtig, das ist ein glück, ein geschenk. und andere sind grundfalsch, da hilft nix. (ich werde mich entscheiden, ganz für mich.)

wip – jawollja!

weiter im text und erste ergänzungen eingeflochten. in einer szene die zusammenhänge verdeutlicht, also zwei oder drei klärende abschnitte eingefügt, und insgesamt stilistisch ein bißchen poliert. eine weitere szene einfach nur überblickt, vielleicht einige worte umgestellt, mehr aber nicht. es geht recht schnell, ich bin doch noch wesentlich besser im text, als ich angenommen hatte.
aber noch habe ich kein gefühl. ob das gut genug ist, so? ob das reicht?

gesagt – getan

ich bin ein müdeich, durch und durch. aber der schmerz läßt langsam nach, nach und nach. ich mache das gerne, ich mache das gut. sagte ich das schon? die nächste renovierungseinheit findet dann in exakt zwei wochen statt.

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