eines vorneweg: es sieht nicht schlecht aus. jeden tag passiert ein bißchen was im text, und es geht voran. klar, es könnte mehr sein, wenn ich mich ein wenig am riemen reißen würde, wie meine mutter immer so schön zu sagen pflegte, aber einstweilen bin ich zufrieden. ich verschränke die hauptpersonen miteinander, das ist höchstnötig. und es kann erst jetzt passieren, weil die entstehung des gesamttextes so eigenartig, so ungeplant war. jetzt ist vieles klarer, es muß nur noch eingefügt werden. diese fehlstellen füllen sich wie von selbst, und dadurch werden auch die personen deutlich erkennbar. die wichtigkeit derer, die die tragenden rollen spielen, von anfang an. was ja bislang das problem mit dem text war.
ich hoffe jedenfalls, daß das alles so funktionieren wird. noch bin ich ein wenig zu zerfahren, um zu wissen, ob das alles schon genügt. es kommt mir seltsam vor, zu leicht, zu nebenbei. aber das wird sich zeigen. wenn ich etwa 20 seiten überarbeitet habe, ende der woche etwa, werde ich mir das mal in papier ansehen. so wird es ja meistens klarer.
arme leute
arme christiansen. oder: wie politik zum mehrwertsteuergedudel wird. (geht das jetzt den ganzen sommer so?)
energiefresser
bester stimmung war ich dieser tage, nahezu durchgehend, trotz körperlicher (über)anstrengung und weltpolitischer unsinnstaten. so ist es, wenn sich moment an moment reiht, übergangslos, wenn alles stimmt und klappt. wenn es einfach funktioniert, wie von selbst. vor allem dann ist es so, einzigartig, wenn auch die menschen stimmen. wenn es auch mit ihnen klappt, so sehr und so gut, daß nicht viel geredet werden muß. das ist selten, und dennoch gewöhnt man sich daran. innerhalb weniger tage.
aber scheußlich der moment, wenn es wieder vorbei ist. und er kommt, dieser moment, ohne zweifel. immer.
wie gerade, der anruf, die alte heimat. nicht schlimmes, nur der falsche moment vielleicht. wenig worte, keine großartigen probleme, nur alltagsverhandlungen. organisatorisches. und vieles, das verschwiegen ist und bleiben wird, das auf jeden fall. alles ganz normal also, wie schon gesagt: es gibt keine probleme! nichts, das es auszusprechen gälte, keine höchstnötigen verhandlungen welcher art auch immer. kein bedarf, beiderseits. (vermute ich.)
aber jetzt ist mein gemüt zerfressen, mein energiehaushalt verzerrt, wenn nicht leergelaufen. es muß wohl an den menschen liegen, denke ich. manche sind eben richtig, das ist ein glück, ein geschenk. und andere sind grundfalsch, da hilft nix. (ich werde mich entscheiden, ganz für mich.)
wip – jawollja!
weiter im text und erste ergänzungen eingeflochten. in einer szene die zusammenhänge verdeutlicht, also zwei oder drei klärende abschnitte eingefügt, und insgesamt stilistisch ein bißchen poliert. eine weitere szene einfach nur überblickt, vielleicht einige worte umgestellt, mehr aber nicht. es geht recht schnell, ich bin doch noch wesentlich besser im text, als ich angenommen hatte.
aber noch habe ich kein gefühl. ob das gut genug ist, so? ob das reicht?
total?
wollt ihr den totalen krieg, tönt es seit einer ganzen weile schon von der kreuzung herüber. mitsamt heilsgebrüll (o-ton, vom band) und führerführergejubel (original 2005? – ich fürchte ja!). das fernsehprogramm gibt das wohl nicht her, das hab ich schnell mal durchgezappt.
was kann es für gründe geben, sich sowas in endlosschleife und straßenlautstärke reinzuziehen? macht das spaß? bringt das irgendeinen kick, neuerdings? (will ich darauf wirklich eine antwort?)
kains töchter (8) – poetologie?
„<< … Es ist wie mit dem Buch, das ich gerade zu schreiben versuche. Ich habe das Thema gestern Zack erklären wollen, und er hat gesagt: Es gibt also ein Problem. Gibt es auch eine Geschichte? >>“
oder aber so:
„Das Pathos, liest er, ist die notwendige Folge der Armseligkeit.“
Susanne Riedel, Kains Töchter
also auch hier, wieder die frage nach dem pathos. die ich nicht beantworten kann.
alles anders
ganz durcheinander, so hab ich es gemacht, das, was heute noch anstand. ist aber trotzdem gegangen, irgendwie.
erst die tonprobleme, mir war so danach. stück für stück bin ich die hinweise, die hier, in den kommentaren (vielen lieben dank auch!) zu finden sind, durchgegangen. so richtig habe ich nicht verstanden, was ich da gemacht habe. da ist doch immer die rede von einem möglicherweise fehlenden verstärker. und ich meine, den verstärker nunmehr ausgeschaltet zu haben. aber was weiß ich? und seis drum, es geht ja. das ist schließlich das wichtigste. :-)
damit aber noch nicht genug, teil 2 der tauschgeschäfte ist jetzt auch online, wie schon gesagt auf berlin retour. das hat also auch noch geklappt.
fehlt noch… ach was, jetzt gibt es erstmal salat!