am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

ja!

wie jedes jahr. kurz vor dem schlafengehen bedaure ich, daß ich es wieder nicht schaffen werde, bis zu meiner geburtsstunde wach zu sein. einmal dieses eigenartige jubiläum ganz allein begehen, zeitnah aber ortsfremd, dem eigentlichen geschehen längst entwunden. und wie jedes jahr ist es mir irgendwann egal. dann eben ahnungslos, tief verträumt, den augenblick verschlafen. was solls?
kurz nach fünf weckt mich das gewitter. abzüglich der inzwischen üblichen sommerzeitstunde paßt das. ja, denke ich. ja!
heute in der post. neben dem üblichen schrott, eine karte von U zunächst kann ich sie nur überfliegen, weiter nichts. über eine stunde trage ich sie mit mir herum, sehe mir nicht einmal die vorderseite an. das zu tun, fällt mir gar nicht erst ein. was jetzt, denke ich. was?
immer, wenn ich fast kaum noch an sie denken muß, ist sie plötzlich doch wieder da. und das freut mich, ohne jeden sinn. und zweck.

das muß mal gesagt sein

daß berlin in dieser hitze, wie wohl alle großen städte, partiell ganz schön nach scheiße stinkt. was meines erachtens nicht ausschließlich auf die vielgerühmte berliner hundeschaft zurückzuführen ist, sondern sicherlich in nicht unerheblichen maße auf die sinkenden unterirdischen wasserstände. also alles rein menschlich zu betrachten.

back in business

lesungsanfrage für cottbus, nächsten monat. mehrere lesende, die noch nicht feststehen. nichtige bezahlung, die vermutlich bei der fahrt schon draufgeht. aber immerhin. ich bin noch im geschäft.

2,79

der vollmondschwung scheint bewältigt, der himmel wieder klar, und ich werfe alle theatralik gen sonne. (mir kein papier leisten können, wie peinlich. 2,79! und weiter nix. nächster punkt.)

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