am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

migräne?

nicht wirklich, vielleicht noch nicht. mit solchen aussagen bin ich vorsichtig. oder aber es hält sich in grenzen mit der neuartigen, selbstverordneten globoli-kombinations-therapie. das wäre immerhin schon das zweite mal. allein, ich glaube nicht an hoffnung. das geht dann doch immer nach hinten, letztendlich.
auf textarbeit habe ich aufgrund des grundsätzlich maladen zustands heute aber dennoch verzichtet. ich drucke auszüge aus, für (vermutlich sinnlose) stipendienanträge, putze die entsprechenden exposés und werde gleich wohl endlich die kolumne fertigstellen. auch etwas, was nicht so recht gelaufen ist. was solls.
dann gibt es da noch stapelweise andere dinge abzuarbeiten. auch für grundverdumpfte tage gibt es allemal genug zu tun.

fehlversuch

manches kann man nicht sagen, nicht einmal denken. allerhöchstens noch schreiben. (aber nicht hier.)

wip – fünfzehnte zwischenbilanz

kaum den anfang gefunden heute. müdigkeit und schmerzen, der kopf war einfach nicht klar. nicht einmal daran zu denken. trotzdem sitze ich dann da, ganz automatisch. und es geht, auch wenn es schwer ist. es geht sogar immer besser, und jetzt sind auch die schmerzen weg. bis auf einen leichten druck. und diese müdigkeit, die einfach geblieben ist, den ganzen tag über.

wip – generell

gutes pensum heute, alles im fluß. nicht nur, daß ich voran komme. auch eine bessere arbeitsweise habe ich inzwischen gefunden. ein ständiges pendeln zwischen papier und bildschirm, die balance zwischen großflächiger voraussicht und textmoment. ein einziges chaos, denn alles gerät in bewegung. so ist alles möglich, jederzeit, mit allen konsequenzen. und ich rotiere zwischendrin, um irgendwie den überblick zu behalten. um meine arbeitsfähigkeit überhaupt zu erhalten. aber es geht, es wird. alles kein problem. nur raserei. ;-)
oder anders gesagt: ich bin zufrieden und hundemüde. (nach knapp zehn stunden arbeit.)

wip – flott

schnell geht es heute mit der textarbeit. gutes material bislang, nicht viel zu beanstanden. so hab ich es gern. jetzt kommt allerdings wieder so ein brocken, fünf seiten, die möglicherweise besser auch gesplittet sein wollen. ich weiß nicht, mal sehen. erstmal mache ich aber pause. und eierpfannkuchen, vielleicht.

winter in berlin

schnee in berlin, mein erster. nein, nicht ganz, anno 83 im februar verbrachte ich drei wochen hier. und ganz westberlin war mit einer festen eisschicht überzogen. naja, ostberlin vermutlich auch, aber da war ich nicht. ich wohnte bei einer freundin in einer einzimmerwohnung, die nicht geheizt war. es gab keine badewanne oder dusche, nicht einmal warmes wasser. ich erinnere mich, daß ich lange haare hatte, seinerzeit. aber ich weiß nicht mehr, ob ich sie drei wochen lang nicht gewaschen habe. ob ich mich überhaupt gewaschen habe?
der erste liebenkummer trieb mich in die stadt, eine art flucht also. ich schrieb darüber, weil mir immer so kalt und so langweilig war. länger als zwei stunden hielt ich es draußen nicht aus. ich hatte kaum 100 mark für die drei wochen, es gab also auch keine unterhaltung. nur döner, damals noch ganz neu für mich. immerhin, so habe ich überlebt. bei der freundin konnte man nur ein fernsehprogramm empfangen, dazu gab es damals noch sendeschluß und solche sachen. im radio dudelte udo lindenberg, der nach pankow wollte, in einem sonderzug. oder die boomtown rats, die mondays nicht leiden konnten. und blonie natürlich.
ich bin dann auch irgendwo gewesen, ich weiß nicht mehr wo, und habe vorgelesen. das erste mal in meinem leben. peinlich, diese erinnerung. aus handschriftlichen notizen über quälereien zu lesen, die kaum ein paar wochen zurücklagen. real life sozusagen, völlig unkaschiert. was tut man nicht alles, hemmungslos, wenn man jung ist.
ohnehin bin ich ja dann wieder zurückgefahren. am nächsten tag, glaube ich. und zuhause haben alle gesagt, daß sie dachten, daß ich bleiben würde.
bin ich nun auch. endlich. mit einer ausgedehnten zwischenstation in wtal. (schnee im bergischen macht aber mehr her, das muß ich hier mal festhalten. oder etwa nicht?)

wöchlinge

neben der arbeit bin ich hin und wieder sehr traurig, wegen der liebe und so, letzte woche…

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