am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

wip – die liebe

gerade vier tage ist es her, daß der text ‚abgeschlossen‘ ist. ganz verschwunden war er, besonders in den letzten tagen, die von einer anderen art liebe in beschlag genommen waren. ab montag geht es schon an die anstehende überarbeitung, das ist mir gerade klar geworden. so mag die liebe, die mir in die wohnung gewirbelt ist und ein schlachtfeld hinterlassen hat, ihren einfluß haben auf die liebe im text. sowieso liegt da der einzige sinn, hier überhaupt nur ein wort darüber zu verlieren. jedes erleben, besonders solch intensiver art, findet sich im text wieder, irgendwann. nur deshalb bin ich hier, rudimentär und fragmentarisch, aber ohne rücksicht auf höchstpersönliche peinlichkeiten. anders geht es nicht.

MT-technik?

ich krieg nicht raus, warum nicht auf die, nunmehr angelegten, rubriken verlinkt wird, sondern immer nur auf die hauptseite. immerhin hab ich deren anzeige mit viel bastelei erwirken können, das ist ja auch schon mal was. trotzdem: kennt sich jemand aus mit movable type?

erklär mir liebe

was ich seit wochen zu vermeiden versucht habe, mit viel arbeit und disziplin, mit angestrengter konsequenz, ist völlig dahin.
bislang war es so, daß ich nur in den nächten daran gedacht habe. auf der suche nach einer lösung, nach einer trennung vielleicht, wo es ein zusammenkommen nicht gibt, seit einem jahr nicht. also offensichtlich nicht geben soll. es schien mir an der zeit. auch wenn ich keine lösung gefunden habe, noch nicht, sondern in theatralik und hilflosigkeit verharrt bin. in dieses nächten, wenn zwischen den versuchten formulierungen immer wieder der wunsch nach anwesenheit durchschimmerte, die hoffnung, daß es doch noch, irgendwie. vielleicht. leicht zu durchschauende illusionsspiele, hoffnungstrugbilder, keine frage. aber auch traurigkeit, daß wir nie zusammen ins kino, keine zeit mehr am meer, auch keine zärtlichkeit, gar nichts. denn das würde eine entscheidung zwangsläufig bedeuten. doch das wäre zu ertragen und zu bewältigen, das weiß ich. wenn die letzte flüchtige begegnung ohnehin schon monate zurückliegt, was steht da schon noch auf dem spiel. ich muß nur einen weg finden. trotz der erinnerung, die überall lauert, besonders in diesen letzten wochen.
das war gutes timing – oder schlechtes, wie immer man will – daß U ausgerechnet jetzt aufgetaucht ist. und daß sie auf diese art und weise hier aufgetaucht ist. ohne vorwarnung, mitten in meine akute verwirrung hinein. so ist jetzt alles wieder offen, aufgerissen, die ganze mühselig unterdrückte geschichte. jedes einzelne element regt sich wieder. genau wie im letzten jahr, nur schneller. ein monat in zwei stunden, kommen und gleich wieder gehen. und ich sitze da, bleibe übrig. ratlos und allein.
möglicherweise kann ich mich trennen von der illusion, das ist ein leichtes, vermutlich. nicht aber von dem menschen, der herkommt, nach über einem jahr, und damit offensichtlich eine frage stellt. ohne worte, ohne überhaupt eine antwort zu wollen, vielleicht. ich weiß es nicht. und was soll ich tun, wenn ich derart überwältigt bin, daß ich nach einer weile nicht einmal mehr reden kann.
U merkt es nicht, sie geht. es ist zu vermuten, daß sie glaubt, ich wolle nicht mehr mit ihr reden. damit hat sie ihre antwort, die nicht die meine ist. aber wer fragt danach. U will sich melden, am nächsten tag, sagt mein handy. aber sie tut es nicht. ich verstehe das. und ich hasse es. auch etwas, das ist wie immer. wie ich es nicht mehr will. und doch nicht ändern kann.
bleibt also die spur, die in die neuen stadt gesetzt ist. bislang konnte ich hier hergehen, ohne daß ich an U denken mußte, im alltag zumindest. weil sie hier noch nie war. jetzt denke ich daran, was sie gesagt hat, als wir gerade an der tankstelle vorbeigingen. ich denke an sie, wenn ich an dem bäcker vorbeikomme, wo sie sich ein brötchen gekauft hat. und wenn ein fahrrad da steht, wo sie ihres angekettet hatte, dann denke ich, daß es gleich an der tür klingelt.
das hab ich nun davon.

5 jahreszeiten

eigenartige musik beim friseur. hier ist doch berlin, oder? nicht vielleicht doch köln? klang wie karneval.
zum glück gings schnell.

zurück

wie immer ratlos, wenn es um gefühlsdinge geht. sie stand eben unvermittelt vor der tür. einfach so, ohne ein einziges wort im vorfeld. immerhin liegen immer noch über 400 kilometer zwischen uns. es ist eine art überfall, was mir nicht gefällt. ich kann mich nicht freuen. auch wenn sich etwas in mir freuen will. aber das ist nicht mehr erlaubt, nach über einem jahr.
kein guter nachmittag, schwerer und schwerer mit jedem atemzug.
jetzt ist sie wieder weg. komm zurück, sagt alles in mir, gleich darauf. sofort nachdem die tür hinter ihr ins schloß. aber auch das reicht schließlich nicht. das will nur überlebt werden, irgendwie.
vergessen ist etwas, was mir nur schwer gelingt.

aber…

viel gibt es nicht zu sagen. irgendwie mache ich große pause, den ganzen tag heute. kleinkram steht an, post sortieren, listen mit den anstehenden dingen schreiben und auch so nette aufgaben wie z. b. bügeln. (was ich wirklich ausgesprochen gerne habe.) morgen geht es dann weiter im allgemeinen abarbeiten. hört ja nie auf, das.
ob ich auch mal wieder zu wichtigen themen durchstoße? dinge, die über das reine erledigen des alltags hinausgehen? eigentlich gäbe es doch so viel… aber…
???

wip – abschluß

der rohfassung nur, aber immerhin. damit steht die geschichte. und ich mach mal ein bißchen was anderes in den nächsten tagen. ist aber auch zeit.

wip – konzentriert

die eine szene habe ich dann doch noch hingekriegt und mich damit zu seite 99 hochgearbeitet. außerdem eine wichtige szene überarbeitet, sodaß, trotz konzeptioneller änderungen, jetzt alles wieder grob passen sollte. dann noch eine weitere, ganz kleine, eingefügt. geschrieben sozusagen. ich sag ja, die pausen.
ach ja, das exposé ist auch soweit angeglichen. ganz passabel im grunde, der tag heute.
aber jetzt lasse ich locker und nehme den rest mit ins bett. ich arbeite zwar leicht und gut in der nacht, könnte sicherlich auch sofort nahtlos weitermachen. ich schlafe aber dafür danach ausgesprochen schlecht. gestern bis gegen sechs einfach nur hellwach und blöd im hirn herumgewälzt. gegen neun dann immer noch wie gerädert. das bringts ja nun auch nicht. wenn der tag einfach nicht beginnen mag vor lauter arbeit.

wip – zwölfte zwischenbilanz

einstweilen ein wenig abgekackt. das wird also wohl heute nix mehr mit rohbauabschluß. was solls? zumindest habe ich die eingeschobenen szenen ausgedruckt und provisorisch zwischengeheftet. sieht mittlerweile ziemlich prall aus, der packen.
und morgen geb ich mir den rest!

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