hiermit erkläre ich den frühling für eröffnet und verfüge in dem zusammenhang, daß es allerhöchstens noch 10 tage zu dauern hat, bis alle anderen das auch so sehen.
Monat: März 2005
wip – zugegeben
ich bin bis hinten durch, durch den text, gebe aber zu, daß ich die letzte szene noch einmal durchsehen muß. definitiv. das ende ist wichtig, und heute geht einfach nichts mehr. vor allem ist abstand gefragt, und den nehm ich mir jetzt einfach.
ganz am rande immer wieder diese gedanken, beinah zwingend, einmal etwas zu schreiben und dann, gleich nachdem es endlich fertig ist, sofort zu vernichten. alle dateien löschen, alle ausdrucke verbrennen. nichts soll bleiben. der weg ist das ziel, oder irgendein ähnlicher blödsinn. trotzdem, vermutlich muß ich das einmal machen. irgendwann. vielleicht mit MEMORY? acht jahre arbeit? einfach zum teufel schießen? – aber den text haben zuviele irgendwo als ausdruck. da komme ich nicht mehr heran. zum glück. ;-)
wip – einundzwanzigste zwischenbilanz
nicht nur eine szene, drei habe ich noch angepackt. morgen kommt dann gleich zuerst die letzte szene, die ich noch neu schreiben muß. immerhin ist mittlerweile deutlich geworden, was da inhaltlich vorzukommen hat. indem ich mich immer näher daran herangearbeitet habe, ist es dann doch noch aufgetaucht. was auch sonst? darauf ist verlaß, wenn ich auch noch soviel zweifle.
dann wäre ich also morgen – vielleicht – schon fertig.
genau läßt sich das nicht sagen. besser nicht! lieber nehme ich mir noch die ganze nächste woche, und lamentiere dann endlos herum, daß ich einfach nicht vorwärts komme. wenn es sein muß, damit der text letztendlich dann auch steht. dann muß es eben so sein.
genaugenommen aber so sieht es aus: heute habe ich sechs seiten geschafft, vor mir sind noch vier. und die eine, noch zu schreibende szene eben. mehr ist es nicht.
bleibt trotz allem diese bleierne müdigkeit. kaum daß die arbeit für heute abschließe, könnte ich in mich zusammenfallen. und ich weiß einfach nicht, warum. soviel war es nun wirklich nicht. heute zumindest.
wip – ratzfatz
tiefe unzufriedenheit, was aber nicht daran liegt, daß ich nicht weiterkomme im text. ganz im gegenteil, es geht gut, zügig sogar. und auch das gehämmer im haus hat deutlich nachgelassen. ich bin einfach müde. vielleicht der frühling?
ich mache jetzt erstmal pause, die kartoffeln sind fast fertig. danach kommt bestimmt noch eine szene dran. oder aber ich falle, ratzfatz, in die falle. gnadenlos.