dabei gibt es trotz der miserablen kommentarsituation so viel schönes im hauptstadtblog. aktuelle zum beispiel zwei gastbeiträge von martin wagenpfeil zum thema post: Verdursten in der Servicewüste und Blumen in der Servicewüste.
Monat: Februar 2010
kommentarkatastrophen
als offizielle betreiberin des hauptstadtblogs muß ja (leider) sämtliche kommentare zumindest überfliegen, um meiner damit zusammenhängenden verantwortung wenigstens ein kleines bißchen nachzukommen. leider kommt das einer zunehmenden katastrophe gleich, da das HSB seit geraumer zeit (von frustrierten oder vertriebenen kommentatoren des abendschaublogs) als forum für streitereien benutzt wird. ich glaube, wenn ich noch einmal den satz „sie können es einfach nicht lassen – „ lesen muß, dann drehe ich durch.
alles neu
in der pissbude gegenüber ist heute einzug. steht ein bißchen unter einem schlechten stern: die hochoffiziell mit parkverbotsschildern freigehaltene parkzone direkt vorm haus ist natürlich vollgeparkt, sodaß der umzugswagen jetzt vor meinem haus steht. alle helfer tapsen quer über die straße, über drei harsche altschneeberge, gespickt mit schmelzenden hundehaufen hinweg. immerhin ist es nicht mehr so kalt und glatt.
oben stehen derweil zwei männer – jünger als ich, aber auch keine studenten mehr, so halbglatzige anfang- bis mittdreißiger – und schauen etwas irritiert in die eine ecke des balkons. was mich widerum nicht irritiert. ich hab ja gesehen, wessen sich die handwerker genau dort entledigt haben. ich frage mich nur, was da in dieser ecke wohl zu sehen sein mag.
sorgen mache ich mir aber vor allem um die tauben, die regelmäßig auf diesem balkon eingekehrt sind. wenn sie nicht gar ganz dort gewohnt haben. die werden sicherlich sämtliche umliegenden ausweichmöglichkeiten austesten, gnadenlos. und mein balkon wird ohne zweifel an einer der ersten stellen mit dabeisein. versucht hatten die viecher es ja schon. ganz zu anfang, bevor sie dann in und auf dem mittlerweile leergewordenen objekt gegenüber eine ruhige heimstatt gefunden haben. shit!
ich überlege, ob ich runtergehen soll, um den neuen nachbarn von all dem zu erzählen. von den balkonpissern und von der vorhandenen taubenpopulation. aus reiner gehäßigkeit. ;-)
re:publica 2010, preview
miriam meckel zum thema grenzen. na, das lohnt ja schon mal. ganz sicher. :-)
novella (18)
lange her, über vier monate, aber: doch, ich bin noch dran. (wobei mich die vier monate jetzt doch in wenig erschrecken.) das ganze geht mir auch mehr so in gedanken herum. immer im kreis. ein wenig verloren vielleicht, manchmal war es auch ein kampf. daß nicht doch alles wieder verloren geht, versehentlich oder fahrlässig. weil die kraft nicht reicht. hier und da hängt und hakt das ganze schon noch ziemlich, sogar im kopf. und das will etwas heißten.
das eine oder andere wichtige detail hat sich aber geklärt, gerade in den letzten tagen. es kann also nur besser werden. nächste woche geht es wieder an die konkrete arbeit. denke ich jetzt.