am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

das blöde wetter macht mich wirr. besser heute als morgen arbeiten, denn morgen könnte es schon wieder schön sein. oder übermorgen vielleicht. außerdem steht behördliches an, wenn ich mich recht erinnere. wo sind denn meine listen? die balkontür ist zu, die heizung ist an. es ist ein schlechtes tomatenjahr, das ist unverkennbar. (muß wohl auch mal sein.) die mimose dagegen macht sich gut.

kurz nach acht wunderbar erholt wach geworden. noch einmal kurz umgedreht und in einer knappen stunde ein paar üble träume eingesammelt. so geht der tag. wohl weiter.

irgendetwas polliges arbeitet sich seit zweidrei tagen durch meinen körper, macht mich gereizt, verschmerzt und müde. wobei ausschlafen auch nicht hilft, denn dann kommen die bilder. heute morgen ist ein flugzeug abgestürzt, direkt vor dem fenster meiner neuen wohnung. in dem flugzeug saß mein vater. das wußte ich genau, fand es aber nicht so schlimm. er ist ja schon tot, dachte ich noch. dann kamen die neuen nachbarn.

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