am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

wortzen

lyrik -> # möge # fieber

prosa -> was für eine woche, kaum platz für irgendwas. (wenn nur auch das geld stimmen würde, am ende solchen tagen.) deshalb weiß ich selbst gerade kaum noch, wo diese beiden texte herkommen. fieber allerdings und blutgeschmack, das scheint mir vertraut. weiter dann in der nächsten woche.

zeit zu geizen

zirka drei wochen nach der pflanzung der setzlinge zeigen sich diese bereits geizbereit. dieser vielversprechende trieb liegt also nunmehr im müll. wo er hingehört.

wortzen

lyrik -> # sitzen

prosa -> absicht funktioniert in der lyrik nicht. so ist das, wie im leben, bei mir zumindest. so sehr ich mich auch bemühe, es mir jedenfalls wünsche, schon lange, daß ich wortreicher schreiben könnte, fließender. wie auch immer, anders eben. aber ich weiß ja nicht einmal, wie genau. und ohnehin funktioniert es nicht. die knappe form bleibt, die kürze, die brüche. im gegenteil, es wird schlimmer, ich sehe es doch selbst. alles bewegt sich, wort für wort, in die entgegengesetzte richtung. wie überhaupt immer schon. dieses leben.

antithese

die eigentliche kunst liegt im scheitern, während erfolg doch eher die ausnahme bildet.

oxalis triangularis

endlich den roten klee gefunden, den ich seit sicherlich zehn tagen in ganz berlin gesucht habe. und in den letzten jahren auch schon, immer wieder mal, so auf dem weg. nie hat es gepaßt. da war es aber auch noch nicht so dringend.

zum ersten mal ist in diesem jahr übrigens eine mimose auf dem balkon eingezogen. eher ein zufallsfund, beim warten an der kasse eingesteckt. was das wird und ob das soll, weiß ich noch nicht. auf jeden fall darf sie wohl nicht allzulang auf dem balkon bleiben. aber sie macht einen sehr kräftigen eindruck, überhaupt nicht mimosenhaft. ohnehin wird ja empfindlichkeit viel zu oft mit schwäche verwechselt. könnte also passen.

wortzen

lyrik -> # begegnung # hmmm # ausschließlich # muskel

prosa -> in der letzten woche gab es einen ausfall, den ersten seit beginn dieses projekts. das war absicht, aufgrund der re:publica sah ich keine möglichkeit, rechtzeitig zu liefern. das mag absurd klingen, wo doch das klassentreffen der netzgemeinde für ständige internetpräsenz steht und von allen gängen und den letzten löchern heraus publiziert. ich aber nicht, meistens jedenfalls. und schon gar keine lyrik. nein!

dinge zu reparieren ist eine wunderbare meditation. man sollte sich keine gelegenheit entgehen lassen.

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