am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

sand

nie mehr möchte ich mich freuen, aus versehen. und anschließend wieder und wieder alles zerbröseln, zwischen den händen, in den augenwinkeln. aus! (leben wie ein hund.)

ich bin wirklich eine schlechte köchin. farblich ist sowieso alles ungenießbar, aber auch sonst. den selbstproduzierten fraß mute ich mir immer nur selbst zu. mehr ist nicht drin, tut mir leid. die bratkartoffeln heute war auch wieder viel zu fettig, dafür aber wenigstens kein bißchen knusprig. außerdem habe ich es irgendwie geschafft, eine büroklammer einzubraten. weiß auch nicht wie.

freitagszen

engl auf zendura, 41. woche:

# was ich versprechen kann

ich arbeite. und arbeite. und arbeite. an allen möglichen ecken und enden. auch das schreiben habe ich wohl endgültig wieder angefangen. da verkommt das dichten manchmal zu einer randerscheinung, beinah lästig. kommt einfach zu kurz, diese energie, dieser moment. sorry.

act white

als ich zum ersten mal von jane elliott gehört habe ich, war ich selbst noch in der schule. das ist jahrzehnte her, damals ging es um ihr erstes schulprojekt. darüber habe ich in der schule gelernt. ich erinnere mich nur wenig. inzwischen wurde das damals entstandene konzept ausgeweitet. und es gibt einen film, den sollte man gesehen haben.

beinah hätte ich nicht mehr ranwollen an meinen kleinen text. zuviel mietschreiberei heute, tagsüber. und überhaupt. dann aber doch noch eine seite, knapp 300 worte geschrieben. hat ne halbe stunde gedauert. oder so.

bin zufrieden. jetzt.

und plötzlich kann ich auch die notizen wieder lesen, die mir vor wochen über den text gemacht habe, an dem ich nun zu schreiben angefangen habe. das ist seltsam, hat vermutlich etwas mit wahrnehmung zu tun. außerdem ist ruhe eingekehrt. die gewissheit, im grunde nichts falsch machen zu können. es gibt immer so viele möglichkeiten für eine geschichte.

am sonntag zum beispiel habe ich mir versehentlich das geplante ende zerschossen, indem ich den entsprechenden gedanken schon auf der ersten seite verbraten habe. das war noch bevor ich meine notizen wiedergelesen und sortiert habe, das war ja erst gerade eben. ich hatte es zwar schon mehrmals versucht, aber es war mir nicht gelungen. eine frage der wahrnehmung vermutlich, was sonst. in den notizen steht, wie ich nun wieder weiß, das ende schon drin. ich hatte es nur vergessen. das ist aber egal, es ist mir gleich eingefallen, wie das geplante ende doch noch paßt. vielleicht. wenn sich unterwegs nicht wieder alles ändert.

und es bewahrheitet sich immer wieder, daß im schreiben nur das anfangen zählt. alles andere folgt (fast) von allein. zweieinhalb normseiten rohfassung stehen jetzt da, sogar einigermaßen sauber sortiert. (dabei war es schon dunkel, als ich endlich angefangen habe. der rest des tages zuvor ward angenehm verquatscht.)

etwas fehlt noch, in der idee, tief innen. aber die spur ist gelegt. ich bin überrascht.

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