am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

neuköllner wandmalereien

hier bei mir um die ecke wird nicht mehr nur noch grob gesprüht, also sprüche und so ein zeug an den hauswänden angebracht. die zu bewundernden bilder werden in letzter zeit immer filigraner, natürlich sind auch hier längst schon die papierkleber zugange. also die, die keine plakate kleben, sondern kunst.

in dem oben abgebildeten fall könnte man übrigens fast von moderner höhenmalerei reden. finde ich. ob das das werk einer einzelperson ist? oder ob es sich nach und nach unter mitwirkung verschiedener nachtmenschen entwickelt hat?

diesen tag habe ich mir gestern noch anders gedacht. freischreiben, statt all der worte. doch das war illusion. also freitag dann, das wäre realistisch. vielleicht.

sand

nie mehr möchte ich mich freuen, aus versehen. und anschließend wieder und wieder alles zerbröseln, zwischen den händen, in den augenwinkeln. aus! (leben wie ein hund.)

ich bin wirklich eine schlechte köchin. farblich ist sowieso alles ungenießbar, aber auch sonst. den selbstproduzierten fraß mute ich mir immer nur selbst zu. mehr ist nicht drin, tut mir leid. die bratkartoffeln heute war auch wieder viel zu fettig, dafür aber wenigstens kein bißchen knusprig. außerdem habe ich es irgendwie geschafft, eine büroklammer einzubraten. weiß auch nicht wie.

freitagszen

engl auf zendura, 41. woche:

# was ich versprechen kann

ich arbeite. und arbeite. und arbeite. an allen möglichen ecken und enden. auch das schreiben habe ich wohl endgültig wieder angefangen. da verkommt das dichten manchmal zu einer randerscheinung, beinah lästig. kommt einfach zu kurz, diese energie, dieser moment. sorry.

act white

als ich zum ersten mal von jane elliott gehört habe ich, war ich selbst noch in der schule. das ist jahrzehnte her, damals ging es um ihr erstes schulprojekt. darüber habe ich in der schule gelernt. ich erinnere mich nur wenig. inzwischen wurde das damals entstandene konzept ausgeweitet. und es gibt einen film, den sollte man gesehen haben.

beinah hätte ich nicht mehr ranwollen an meinen kleinen text. zuviel mietschreiberei heute, tagsüber. und überhaupt. dann aber doch noch eine seite, knapp 300 worte geschrieben. hat ne halbe stunde gedauert. oder so.

bin zufrieden. jetzt.

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