ich fahre hinten im wohnwagen mit. irgendwann lege ich mich hin, weil mir schlecht ist. als wir anhalten gehe ich ins haus und lege mich dort auf den boden. die beine hoch auf eine kleine treppe. dann bekomme ich angst, daß man mich vergessen könnte. ich gehe außen herum zum nächsten fenster, dahinter putzt eine frau die küche. ich schiebe das fenster nach oben, so wie in den englischen oder amerikanischen filmen. der fensterrahmen ist grün und marode. mit ist schlecht, sage ich der frau. gut, sagt sie. ich muß jetzt die neue kollektion fertig machen. dann schließt sie das fenster wieder und putzt weiter. (beim aufwachen ist mir schlecht.)
engl
freitagszen
drei stunden durch den text. herumgeschoben und umgestellt, neu sortiert. wenig an der sprache gefeilt, vielleicht auf den ersten drei seiten. ein bißchen. drei bis vier seiten luft nach oben sind noch. gut, denn es fehlt noch einiges. weniger konkrete infos oder handlung, mehr kleine aspekte, farbspritzer für das gesamtbild. kürzungen sind ebenfalls jetzt schon absehbar. auch gut.
die dunkle seite der engl
der hund auf dem parkplatz ist krank. erschöpft liegt er an einer wand zwischen zwei autos. sein schwarzes fell ist naß von blut, er sammelt eine rote pfütze um sich. als ich weggehe, trabt er hinter mir her. unbeeindruckt. ich weiß nicht, was er hat. ob er ansteckend ist. wie sieht tollwut aus? vorsichtshalber werde ich wach.
offensichtlich arbeite ich heute anders. früher habe ich immer gleich wie besessen an details gefeilt, denn das tue ich am liebsten. so geht es jetzt nicht. ich muß noch schieben und dabei denken. ich muß noch bauen. ich brauche klarheit und struktur. heute habe ich also nur geschaut und gekritzelt. pfeile und linien, wenig text, den ich morgen sicher nicht mehr lesen können werde. der rest kommt später.
das herz aber schlägt im detail. da bin ich sicher.

engl auf 