am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

novella (11)

wieder mal festgesessen, durchgehangen und nichts auf die reihe gekriegt. tagelang. vollmond, hormone, migräne.  was weiß ich, was und warum. jedenfalls war der text am ende verschwunden. nicht wirklich weg, aber aus den augen, aus dem sinn. so fängt man dann eben von vorn an.

dann das wochenende durchgearbeitet, sechs, acht, zehn stunden am tag. nur so geht es. jetzt steht kapitel i, knapp 19 seiten. das ist gut, voll im soll. und kapitel ii steht an. das denken, das planen, das suchen und finden. wieder was ganz anderes.

moderner herdhandel

eigentlich hatte ich ja im modersohn magazin über das infoportal berliner helfen berlinern berichtet, das sich hoffentlich in nächster zeit noch kräftig weiter entwickeln wird. und drumherum ein bißchen über mein über 20 jahre altes monstrum von herd gejammert, das angefangen hat, nach und nach den geist aufzugeben. und dann gab es da gleich ein angebot für mich. na sowas.

ist das jetzt etwa honorarbloggen? oder doch nur moderner tauschhandel?

igitt, zwei frauen

„Ein Kuss ist zu sehen, ein Schlürfen zu hören. So laut, dass sich eine ältere Dame schimpfend abwendet. Zwei Frauen, igitt. Bis sie dann noch einmal hinschaut und feststellt, dass Chang ihr eigenes Spiegelbild küsst und sich dafür erst mit dem Mund durch eine Wasserschicht trinken muss.“

ach so, nur pubertäres spiegelbildküssen. na, dann ist ja gut. ist ja außerdem nur kunst, weiter nichts.

(ich habe das originalvideo übrigens gesehen, mehrfach sogar, als ich vor einem monat in dresden war. es ist irritierend zunächst, dann aber auch lustig, die dauerschleife, in der es gezeigt wird, tut ihr übriges. es dauert tatsächlich, bis man erkennt, daß es sich um ein spiegelbild im wasser handelt. das verdreht dann alles.)

novella (10)

unkonzentriert. dennoch habe ich mir endlich kapitel i angesehen. nicht wort für wort, aber doch so, daß ich wieder auf dem laufenden bin. und hier und da ein wenig information ergänzt habe. also 1 1/2 seiten geschrieben am ende. obwohl ich eher den eindruck hatte, vieles zu streichen.

feinarbeit folgt morgen. in papier, ausdruck liegt schon bereit. zwei tage dafür, dann geht es an kapitel ii.

unzufrieden bin ich trotzdem.

wetterbloggen

ein tag auf dem balkon. gerade die fleecejacke übergezogen, ich gebe es zu. auf kurze hosen bestehe ich aber. also kurze hosen so bis zum knie. knapp übers knie eigentlich. und socken natürlich. aber sonst.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner