am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

pro-grammatik! GRÜN: nachtrag!

„Eines für alle: …“ ?
den titel hatte ich, bis ich ihn für die quellenangabe nachlesen mußte, glatt übersehen. schon eigenartig, was soll das denn heißen? das ist tatsächlich ähnlich schwammig und nichtssagend wie die SPD-parole, oder wie immer man das nennen soll. ob das die regierungsverantwortung macht? oder kann mir das vielleicht mal jemand schlüssig interpretieren!?

quelle (Eines für alle: Das Grüne Wahlprogramm 2005)

pro-grammatik! heute: GRÜN

zitieren fällt mir beim GRÜNen wahlprogramm äußerst schwer, immerhin handelt es sich um ein recht umfangreiches werk. darüber hinaus sind auf den 120 seiten wahrlich keine schlagworte und parolen versammelt, wie anderorts durchaus üblich. eines machen sie jedoch alle, ohne ausnahme, auch die GRÜNen. die schelte auf den politischen gegner gehört wohl zu guten wahlkampfton, ist jedoch etwas, was mich zutiefst befremdet. zumindest wenn ich es in programmatischer form auch noch lesen muß.
eine partei jedoch, die in all dem derzeitigen gerede um arbeit, wachstum und globalisierungskonsequenzen dennoch nicht vergißt, von der offenen, demokratischen gesellschaft zu sprechen und bürgerrechte und mitgestaltung ebenfalls nicht vernachlässigt – die hat trotz allem etwas zu bieten. denke ich.

quelle (Eines für alle: Das Grüne Wahlprogramm 2005)

aktuell

gestern migräne, irgendwie zumindest, wenn ich auch nicht völlig lahmgelegt war. im gegenteil, früh morgens schon amtsgeschäfte erledigt, nicht einmal unbefriedigend, muß ich sagen. dann noch ein paar telefonate und sogar eine verabredung nicht nur einigermaßen souverän absolviert, sondern sogar genossen. schließlich endlich die blogsoftware aktualisiert, bzw. natürlich aktualisieren lassen. danke an robert für die beiden (?) nachtschichten.
und nun muß ich mich hier erstmal mal umsehen, ist alles so schön bunt hier.

homecoming

eben im alten studienbuch gewühlt, dabei zufällig auf die letzte wtaler adresse geschaut und tatsächlich zu ersten mal ganz spontan gedacht: stimmt ja gar nicht!

fix

ein paar tage gewusel durch anträge und sonstige formulierungen, frei schwebend und dennoch möglichst bürokratisch. das macht müde, frißt über die maßen energie. und nie wird man fertig. nur fix und.

berliner luft

seit gestern stinkt es, unverkennbar. was ich zunächst für eine fahrlässigkeit der hiesigen bauerbeiter gehalten habe – vielleicht gas- oder schweißgeruch, schutzgas oder wie das heißt, unangenehm auf jeden fall – sind tatsächlich 150000 kubikmeter brennender plastikmüll in bernau. und das soll jetzt noch ein paar tage, wenn nicht wochen so weitergehen. lecker!

afterread

(because of this.) wie seit jahren, so auch heute. die lyrik, der ich begegne, gesprochen, nicht rezitiert oder gelesen, nein gelebt wohl eher – immer ist sie auf englisch. immer ist da der kurze schwung und doch, diese melodie, dieser fluß, irgendwie vertraut und ersehnt zugleich. und irgendwie hilft es nicht, es schürt nur das verlangen. das schweigen zu brechen, den jahrelangen stillstand. doch auf deutsch läßt sich das nicht finden, da ist kein zusammenhang. deshalb gibt es wohl keine lyrik mehr, von mir. nur versuche, die in den alten strukturen festhängen, längst veraltete muster. armselig.
oder ist es das fehlende publikum? nein, kein argument, das ließe sich finden, hier, in berlin. obwohl ich vermute, daß die slams und performances auch hier genau das sind, was sie offensichtlich überall sind. comedyclubs. (oder?) and i don’t pay the audience.

mal sehen

viel zu tun und noch nicht einmal angefangen, so sieht es aus, heute. lediglich das motorrad ist repariert, die beiden vergaserschlauchenden wieder mit zwei schrauben versiegelt, endlich, nach monaten. (was immer da vorher drinsteckte, eines morgens war es verschwunden.) eine sache von 10 minuten.
trotzdem: heute abend um acht zum eisenherz, ohne prinz, wegen eileen myles im rahmen des internationalen literaturfestivals.

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