am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

back in business

lesungsanfrage für cottbus, nächsten monat. mehrere lesende, die noch nicht feststehen. nichtige bezahlung, die vermutlich bei der fahrt schon draufgeht. aber immerhin. ich bin noch im geschäft.

2,79

der vollmondschwung scheint bewältigt, der himmel wieder klar, und ich werfe alle theatralik gen sonne. (mir kein papier leisten können, wie peinlich. 2,79! und weiter nix. nächster punkt.)

kein land?

derzeit sieht berlin so aus, und fühlt sich manchmal sogar genau so an, wie seinerzeit, im sommer 2003, als ich mir diese stadt ausgesucht habe. ob das jetzt ein gutes zeichen ist?
„Kein Land der Welt hielt, was es versprach, wenn man es einmal betreten hatte.“ hab ich mal irgendwo gelesen. (hab ich, glaub ich, selbst mal geschrieben, kann man also nachlesen. ;-)

nachtrag: oh himmel, ein selbstzitat. auch ganz schön peinlich. ;-)

warten auf entwarnung. und daß der krieg vorbei ist, irgendwann. es ist sommer. das wird ein gestank sein, da draußen, denke ich. realistisch, wie immer. bleiben will ich, die zeit anhalten. das leben. alles.
nein, das bin ich nicht, ich weiß. ich bin nur das, was später kam. in die leere nach dem großen feuer.

wissenschaftliche fragestellung

auch das noch so sorgfältige zusammenrechnen von quittungstößen ergibt, je öfter durchprobiert, jedesmal eine gänzlich andere summe. zirka ein drittel der ergebnisse weichen grundlegend von allen anderen ab, und können getrost als ‚falsch‘ deklariert werden. was aber ist mit dem rest, mit den pfennigen?
und was sagen eigentlich die mathematiker dazu? das war nämlich schon immer meine frage in bezug auf mathe: warum ist am ende immer alles ganz anders, obwohl ich doch jedesmal genau dasselbe mache? und diese frage ist unbeantwortet, bis heute.

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