lauernde migräne. ich hoffe nicht. ich warte nicht. ich lebe.
alle tage
life goes in circles

gerade habe ich den jahreskalender in der küche ausgetauscht. (ein bißchen spießig so ein kalender, ich weiß. das ist auch – fast – nur in meiner küche erlaubt. and who cares anyway?) dabei auf das dezemberbild 2010 und das deckblatt 2011 gestoßen. zwangsläufig.
circles are spirals moving forward in time.
dachlawinen

seit ein paar tagen ist das haus, in dem ich wohne, mit weißrotem flatterband von der umwelt abgeschottet. es drohen abstürzende dachlawinen. das lustige daran: wenn ich aus dem haus trete, stehe ich quasi mitten im sperrgebiet und muß mir erstmal einen weg unter der absperrung hindurch suchen, um in die freiheit zu gelangen. neulich hat nun der hiesige hausmeister mit zwei alpin gerüsteten kletterern konferiert.

seit fast zwei stunden wird jetzt abgeräumt. regelmäßig verdunkelt sich meine sicht, große brocken stürzen vor meinem wohnbürofenster zu boden. das knallt ganz schön. da oben ist also wer schwer zugange, die beiden seile baumeln ebenfalls direkt vor meinem fenster. und unten steht einer, dick eingepackt, alpin eben, und paßt brav auf.
blöd ist, daß ich eigentlich mal kurz aus dem haus müßte. ich trau mich aber nicht.

nachtrag: das ganze heißt übrigens seilgestützte höhenarbeiten. und ich schätze, daß sich besonders auf der seite so viel schnee gesammelt hat, liegt an den seit diesem jahr dort installierten sonnenkollektoren.
heute einen kleinen, etwa halben arbeitstag eingelegt. morgen noch einmal eine halbe stunde, letzte durchsicht. dann ist das erledigt. dazu die rechnung, nicht vergessen.
außerdem zwei löcher gebohrt. in eine fette außenwand, also mit dem schlagbohrer. hat etwa fünf minuten gedauert, inklusive abmessen. anschließend saugen. war sowieso mal wieder fällig.
dann hab ich noch den dreißig jahre alten verstärker, der seit geraumer zeit bei jeder tastenbewegung oder auch nur berührung in beide boxen knisterte und knackte, aufgeschraubt und ein paarmal kräftig in den alten staub gepustet. daraufhin waren die störgeräusche so gut wie verschwunden.
so einfach ist das leben. manchmal.




