am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

grünzeug

wann habe ich mich eigentlich von einer menschenverachtenden pflanzenvernichterin zu so einer mit grünem daumen entwickelt? im moment wächst mir hier alles massiv entgegen, obwohl ich seit bestimmt zwei wochen das anwesende grünzeug  weder gegossen noch mit ihm gesprochen habe.

im moment finde ich einfach alles riesig gut. wollt ich nur mal sagen.

menta

keine ahnung, wie ich jemals von fernet (menta, versteht sich) auf ramazotti oder gar jägermeister absteigen konnte. seltsame mentale verirrung. auf eis hab ich den aber noch nie probiert.

hurt

vielleicht doch irgendwann mal die letzte cd von johnny cash besorgen. nicht wegend des films, der gerade lief. sondern weil ich immer wieder mal dieses video (achtung: youtube!) ansehe. was ist schon dieser britische telekomtenor zum beispiel, der gerade permanent auf die werbetränendrüse drückt. gegen dieses simple stück ende. nichts.

die letzten schafe

was sind das für zeiten. es gibt offensichtlich keine hellen schafe mehr. schwarze schafe sind auch out. neulich aber, an der ostsee bei dierhagen, wurde ein kleines rudel blauer schafe gesichtet. wohl die letzten ihrer art, denn jedes von ihnen war an wenigstens einem fuß in eisen gelegt.

bestimmt, damit sie nicht auch noch wegfliegen. ich bin sicher.

romantik

unterwegs, brot kaufen und milch. dabei das rilke projekt 2 gehört. sehr seltsam, all die engel in neukölln. im brausen und rauschen der stadt gefangen, darunter das eigene atmen. (ohrstöpselproblematik.)

ostseekadenzen

während am abend die feine gesellschaft bei champagner und stehgeiger fröstelnd das ostseebrausen über sich ergehen läßt,

kühlen sich am nächsten tag laut sächselnde glatzenträger mithilfe soliderer getränke herunter. oder aber sie heizen sich auf.

(nach der dritten oder vierten flasche haben wir uns entfernt, ausgang von daher unbekannt.)

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