am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

unmut

nachdem der heutige arbeitstermin geplatzt ist und auf nächsten dienstag verschoben wurde, hängt mein ganzes system. zwar hat sich dies und das gefunden, zu tun gibt es schließlich immer etwas. die steuern hab ich endlich mal überwiesen und sogar den müll entsorgt. (nicht, daß das eine etwas mit dem anderen zu tun hätte, nein.) zufriedenheit will sich dennoch nicht einstellen. die postbank hat die falsche pin geschickt, da geht also auch nix ohne persönliche rücksprache. gegen acht muß ich zum friseur und schreiblust will sich einstweilen einfach nicht einstellen. das ist ärgerlich.

neue waage gekauft. eigentlich die erste überhaupt. die alte stammte noch von meinem vater und wies in letzter zeit ergebnisschwankungen von zirka 2 – 3 kilo auf. innerhalb von 5 bis 7 minuten. die neue wiegt korrekt, bis auf 100 gramm sogar. allerdings deutlich zu meinen ungunsten. ich bin entsetzt.

berlin

in einer kleinen verauchten bar in kreuzberg. unweit der fluß, die grenze. subversives gerede, beinah schon konspirativ. unter berücksichtigung einer feindlichen übername. das alles liegt gar nicht so weit. außerdem noch kultur und so. wer hätte das gedacht?

bookmarks

heute einkaufen gewesen und dabei an einem buchgeschäft vorbeigekommen. was folgen hatte, wie immer. aber harmlos, nur ein buch über den krieg, den kleinen prinzen auf englisch, für die schüler, nicht für mich, und ein werk über gutes deutsch. was auch noch genau so heißt.

beim einordnen ins regal ergaben sich ein paar notwendige umstellungen, überhaupt war plötzlich ein wenig ordnung schaffen angesagt. übel, was ich da sehen mußte. oder besser erkennen. wieviel staub, wieviel dreck sich auf büchern sammeln kann. und wieviele ich ungelesen vergessen habe.

gut, das war nur das regalstück mit den schreibbüchern. das sind zum große teil nachschlagewerke. die nimmt man halt, wenn man sie mal braucht. ich bin aber nicht sicher, wie es in der romanecke aussehen mag. staub und dreck und ungelesenes? da, wo die geschichten wohnen? vermutlich ja.

so viel zu tun. und so wenig erfolg. (denke ich manchmal. ist aber ein irrtum. alles.)

finanzkrise

eine mir unbekannte bank schickt mir persönlich heute einen brief, in dem sie mir 15.000 euro für ungeplante anschaffungen offeriert. die müssen es ja wirklich nötig haben, zur zeit. ;-)

bad moon

viel unterwegs gewesen heute. andauernd hupt es irgendwo. auf der sonnenalle ist eine fahrspur wegen eines auffahrunfalls dicht. die sonne steht schon tief und blendet. die autobahn ist voll, mehr als sonst um diese zeit. ein schwarzer wagen kreuzt vor mir von links nach ganz rechts, bis auf die abfahrt. direkt auf einen roten wagen zu. beide schlingern vor schreck, der schwarze schleudert sogar. ich bleibe auf abstand. später dann dreimal blaulicht in einer knappen halben stunde. und ein roter bwm mit münchner kennzeichen, der offensichtlich an meinem kennzeichen lecken will.

mir rutscht nur der fuß weg, als ich ihn beim parken auf einen klumpen feuchtes laub setze. beinah hätte ich mich langgelegt, mitsamt der maschine. das hätte ziemlich dumm ausgesehen. das ist aber auch alles.

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