am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

ebook bauen (31)

als ob ich es geahnt hätte. natürlich geht es nicht, ein kindle-ebook für umsonst einzustellen. das wäre ja auch zu schön gewesen. jetzt kommt es dann also erstmal für den minimalpreis, 88 oder 89 cent vermutlich. und dann werde ich schauen müssen, wie das mit den geschenkangeboten zu werbezwecken geht. wäre doch gelacht.

ach, dann ist ja da noch das ebook der anderen, ein blogbuch sozusagen. da muß ich ja auch noch erledigen. menno! und es ist schon wieder fast zwei.

ebook bauen (30)

du liebe zeit. ein bißchen mehr als ein jahr ist es her, daß ich mich durch ebookbauen gebissen habe. und eben dachte ich tatsächlich, ich hätte es komplett wieder vergessen, wie das geht. völlige leere im hirn.

zum glück funktioniert mein hirn auch, irgendwie, wenn es leer zu sein vorgibt. meistens jedenfalls. so ist also doch in einer guten stunde der prototyp fertig geworden, mit text und titel, was sich auf dem kindle schon ganz ordentlich macht. ein paar kleinigkeiten noch, dann gibt es in ein paar tagen das hier:

augenblicke eines blinden

umsonst, übrigens. (wenn ich das hinkriege. aber wird wohl möglich sein, denke ich.)

ebook bauen (29)

es ist wieder soweit, ich baue mir ein buch. genau genommen sogar zwei, das hat sich so ergeben. gerade drucke ich das material aus, was irgendwie absurd ist. aber korrektur lese ich besser auf papier, besonders wenn ich mich selbst korrigieren muß. das sollte man ja eigentlich gar nicht erst versuchen, man übersieht zuviel. oder noch schlimmer, man gerät ins überarbeiten. (aber was soll ich machen?)

andere bauen auch ein ebook und fragen mich nach einem beitrag aus meinem blog. jetzt muß ich nachdenken oder suchen, ich weiß auch nicht. so viel text in all den jahren, mehr als 10 im grunde. denn ich denke ich sollte in diesem blog hier suchen, ausnahmsweise, mal nichts literarisch gedachtes wählen. aber was? und wie?

vielleicht meinen ersten aufschreibeitrag, immer noch der meistgeklickte? oder doch besser den anderen schrecklichen wichtigen beitrag aus diesem jahr, der ebenso elenden wie, berauschenden 13, den über das bewegen von welten?

tja, was?

meine mörderin hat mich verlassen, hat mich allein zurückgelassen. und jetzt weiß ich nicht weiter, solange sie schweigt. (vielleicht war aber auch nur zu viel zu tun, was nix mit schreiben zu tun hatte.)

erst einen hinter die binde, caipi, passend zum november, dann die wichtigste webseite überhaupt in dem uraltsystem, das ich hier besser gar nicht erst verrate, aktualisieren. (wordpress kommt dann bald, versprochen.) und alles klappt, so ist ich. (dazu walnußmöhrenbrot.)

als autorin bin ich licht im hintersten, verrotteten kellerverlies. das ist gut, ich will es so, ich kann es. alles andere, nun ja.

fürwahr

auf eine visitenkarte, die mir vor monaten übergeben wurde, vor wochen schon das wort »Mut« gekritzelt, damit ich mich irgendwie überwinden kann, endlich die zugehörige mail zu verfassen. diese karte liegt nun strategisch direkt vor mir auf dem schreibtisch, aus eben demselben grund. und je länger ich hinsehe, desto deutlicher erkenne ich in meiner grauenhaften handschrift das wort »Angst«.

eindeutig.

nee, doch nicht.

kein vertrauen in den text heute. oder in mich. wer weiß. (statt dessen also: fleißarbeit. blogpflege.)

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