die alte eule, die ich bin.
i am love
als ich klein war war ich musik. nicht sänger und auch nicht pianistin, kein reales instrument. nur musik. heute kehre ich dahin zurück. manchmal, immer öfter eigentlich. schweigend, nur dort und nirgends sonst. dazwischen liegen über vierzig jahre. krieg. der hat nichts verändert im grunde. und doch alles. ich bin musik.
schleichende migräne, hockt ungebeten irgendwo im hintergrund. regt sich nicht, sagt kein wort. unangenehm, wie ein schweigend schmunzelner gast. der wartet, vielleicht. 36 stunden lang. ein lächelnder tyrann. alles ist möglich. morgen ist ein neuer tag. dann bin ich vielleicht wieder tot.
gps
ich mag es, wenn ich mir ein bißchen fremd bleibe. so wie ich eben bin, und das nicht nur im winter. wenn ich ein wenig anderswo bin, nicht ganz bei mir. immer. ich mag die menschen, die mich so sein lassen. verrückt, wie es so schön heißt. wer kennt schon seinen exakten standpunkt?
ich bleibe, was ich bin. so war es schon als kind, das ist nicht meine schuld. in dieser meiner ungenauigkeit sind die dinge deutlicher denn je. dazu ließe sich jetzt viel sagen. oder ein andermal.

