am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

rauh

letzter arbeitstermin heute und damit für dieses jahr wurde gerade abgesagt. dafür geht es dann eine woche früher langsam wieder los. von mir aus okay. zwei wochen ruhe, rauhnächtekompatibel.

be berlin

be kahl und kalt, be dunkel und schwer, be leer im winter.

außerdem hat mir jemand einen plastikbeutel voll hundescheiße ans zugeschneite motorrad gehängt. (jedenfalls denke ich, daß es hundescheiße war. ich hab dann lieber doch nicht näher reingesehen.)

ich sollte mich mal mit zeitmanagement oder so auseinandersetzen. denn heute ist schon wieder so ein sonntag, an dem ich irgendwie viel zu viel zu arbeiten habe. und jetzt weiter im text.

i am love

als ich klein war war ich musik. nicht sänger und auch nicht pianistin, kein reales instrument. nur musik. heute kehre ich dahin zurück. manchmal, immer öfter eigentlich. schweigend, nur dort und nirgends sonst. dazwischen liegen über vierzig jahre. krieg. der hat nichts verändert im grunde. und doch alles. ich bin musik.

schleichende migräne, hockt ungebeten irgendwo im hintergrund. regt sich nicht, sagt kein wort. unangenehm, wie ein schweigend schmunzelner gast. der wartet, vielleicht. 36 stunden lang. ein lächelnder tyrann. alles ist möglich. morgen ist ein neuer tag. dann bin ich vielleicht wieder tot.

gps

ich mag es, wenn ich mir ein bißchen fremd bleibe. so wie ich eben bin, und das nicht nur im winter. wenn ich ein wenig anderswo bin, nicht ganz bei mir. immer. ich mag die menschen, die mich so sein lassen. verrückt, wie es so schön heißt. wer kennt schon seinen exakten standpunkt?

ich bleibe, was ich bin. so war es schon als kind, das ist nicht meine schuld. in dieser meiner ungenauigkeit sind die dinge deutlicher denn je. dazu ließe sich jetzt viel sagen. oder ein andermal.

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