Auch Menschen jenseits der 40 können sich weiterbilden – wenn sie an ihre Fähigkeiten glauben.
(ist ja wahnsinn, das hätte ich nienie gedacht. ;-)
Auch Menschen jenseits der 40 können sich weiterbilden – wenn sie an ihre Fähigkeiten glauben.
(ist ja wahnsinn, das hätte ich nienie gedacht. ;-)

jinn pogy hat sich um-, nicht ausgezogen. gestern abend im ORi, bei der lauter niemand lesung.
gestern nacht gegen drei plötzlich in eine art wahn verfallen. nichts neues, einfach nur die sortierwut bekommen. hellwach im hirn, so ist das dann. kribbeln in den fingerspitzen. spontan habe ich dann ein bücherregal umgeräumt und gleich auch umgebaut. das mußte einfach sein.
jetzt mag ich eigentlich sofort weitermachen, das muß man doch nutzen. die videomassen aussortieren und platz für bücher schaffen vielleicht. oder DVDs. muß aber erst noch ein bißchen arbeiten.
langsam wird das hirn wieder frei. soviel, das weggearbeitet werden wollte, zuvor. jetzt lange ich langsam die substanz an. das, was wirklich zählt. die stimmung hinter dem stoff, der zauber. die augenblicke, in einer grundsätzlich schrecklichen welt, die dennoch festgehalten werden wollen. nur deshalb lohnen sich doch die worte.
inzwischen steht es da, das programm. und macht mir einigermaßen mühe, mich zurechtzufinden. was aber nur logisch ist, bei dem umfang.
einstweilen ist klar: peter glaser ist ein muß, zum thema internet und ethik. außerdem die feministische netzkultur, verbunden mit der ketzerischen frage, wie derart junge frauen heute noch auf feminismus kommen. tatsächlich. die twitterlesung, naja. vielleicht, wenn die kraft reicht. ich bin ja doch eher von der älteren generation, marke stubenhocker.
märchen gehören seit jeher zu meinen heimlichen literarischen favoriten, deshalb muß ich wohl zu frau david. bevor ich mich dann zu den bloggenden frauen begebe. mal sehen, wie die chose in diesem jahr läuft. eigentlich reicht mir das, aber möglicherweise lohnt es sich ja, holm friebe mal kennenzulernen. das thema ist auch spannend für mich alte handwerkerin: marke eigenbau. (ein unsinnslink, ich weiß. da steht im moment nämlich nix weiter. aber das kommt sicher noch.)
andererseits darf das ganze ja auch nicht in arbeit ausarten. wichtig sind vor allem die pausen, der leerlauf und die begegnungen zwischendurch. vielleicht finden sich ja auch ein paar placeblogger auf freier strecke. ich meine über die hauptstadtblogger hinaus, die – wie ich sicher weiß – recht zahlreich dort umherspringen werden.
see you!
auch morgen ist noch frühling in neukölln.