am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

der nächste winter kommt bestimmt

die hausverwaltung schreibt mir übrigens heute, daß hier demnächst die heizkostenerfassung mithilfe von ecotech. ins haus steht. das funktioniert offensichtlich per funk und senkt den verbrauch um bis zu 10%. soweit, sogut. für energiesparen bin ich immer zu haben, nicht zuletzt auch finanziell. und diese stinkenden techemteströhrchen sind auch weiß gott nicht angenehm. (ich weiß noch, dieses lager neben dem parkplatz in der früheren firma. bah! und sowas hängt mir jetzt frei verdunstbar in der wohnung herum.)

trotzdem bleibt irgendetwas in mir skeptisch. nicht unbedingt wegen der generellen bedenken des mieterbundes. ich glaube, ich will einfach nicht immer mehr und noch mehr funk um mich herum. allein schon die vielen wlans, die mich hier umschwirren. (und keines davon ist frei, auch meines nicht. logisch! ;-) außerdem kann ich mir nicht vorstellen, daß dieses funkteil tatsächlich meinen verschrobenen heizbedarf im voraus zu wissen in der lage ist.

also sehe ich mich im nächsten winter schon nachts um zwei mit pulli, stickjacke und handschuhen am rechner sitzen. oder danach wahlweise ein wundersam aufgeheiztes schlafzimmer betreten, das sich klimatisch weit jenseits der von mir bevorzugten 16° befindet.

kulturprogramm: neukölln

so! heute abend um 19 uhr gehe ich dann mal vor die tür, ein paar meter um die ecke nur, in die weserstraße 164 zur galerie elm75, wo die installation „1-Euro-Job“ vernissiert wird.

vielleicht treffe ich dort ja meinen niveauvollen nachbarn, der es auch nicht weiter haben dürfte. und überhaupt: ist schon eigenartig, in diesem neukölln mit seinen telefonshops, wettbüros und spätkaufs eine galerie zu besuchen. allein deshalb.

[bildquelle: www.oma-meier.de]

wir müssen leider draußen bleiben

die geliebte liebt große hunde. was zur folge hat, daß sie manchmal zurückbleiben muß, wenn sie sich einen solchen für eine weile ausleiht. zumindest, wenn sie mit mir unterwegs ist. ich geh dann nämlich einfach weiter, auch wenn vierbeiner, im freibad am zürichsee zum beispiel, nicht erlaubt sind.

egorecherche

wie schreibt man über sich selbst? für mich hat das etwas grundsätzlich gruseliges an sich und ist und bleibt wohl eine aufgabenstellung, die sich mir nie gänzlich erschließen wird. fast so schlimm wie exposéschreiben.

ist also dementsprechend auf später verschoben, heute abend vielleicht. obwohl, ich glaube fast, da bin ich schon verabredet.

war dann heute doch noch ein arbeitserfolgreicher tag, der sogar mit ein bißchen zufriedenheit gekrönt war. letztendlich. das wurde aber auch wieder mal zeit und zwar dringend. doch das problem ist ja oft, abends ein ende zu finden und gleich am nächsten morgen dann wieder einen guten anfang. aber so ist da nun einmal.

weltenwechsel

gestern abend, bei einem kleinen spontanen bloggertreffen im wohnzimmer, ohne jeden zweifel wieder einmal die älteste in der runde gewesen. dabei ebenso eigenartigen wie amüsanten theorien zu twitter und klagenfurt gelauscht.

gleich dann, beim abendlichen tanzen, trinken und grillen anläßliches zweier eher entfernter geburtstage, vermutlich mehr so im mittelfeld angesiedelt. wenn nicht gar eine der jüngeren. abwarten.

so wechseln die welten, von innen nach außen und wieder zurück. alles ist vielfältig vernetzt, niemals paßt es so ganz. und ich schon gar nicht. niemals bin ich nur netzexistenz, aber ebensowenig bin ich ganz und gar real.

so soll das sein, an dieser stelle. eine art ichmaschine, vielleicht.

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