jedes jahr aufs neue hasse ich den tag der zeitumstellung, der so verflucht kurz ist, obwohl er doch eine stunde länger dauern soll. angeblich. aber diese dunkelheit, diese winterlastigkeit. besonders, seit ich in berlin bin.
außerdem migräne.
denkkrise. kommt von zuviel schwätzen vor der zeit. vielleicht.
totes land (35)
alles dreht und ändert sich, alles ist in bewegung. das ist gut, scheint es mir. sehr gut sogar. keine frage, es ist höchste zeit. ein halbes jahr liegt das ding jetzt schon rum, ohne daß ich daran etwas getan hätte.
dennoch tut sich etwas, und nicht erst jetzt. das war sicherlich die ganze zeit so, auch ohne mein aktives zutun. so ist es doch immer, auch wenn selbst ich e smitunter vergesse.
also: der (recht dürftige, so muß ich wohl sagen) kern der anfang des jahres zunächst ins stocken geratene und später ganz liegengeblieben story wird bleiben, so in etwa zumindest. dazu kommt die ’sache mit den kindern‘, von der ich noch nicht ganz genau weiß, was das sein wird, letztendlich. doch sie wird sich entwickeln und gestalten, wie auch immer.
genauer: das will alles noch ausgearbeitet werden, von grund auf. das will sich suchen und finden, und das wird es auch tun, ohne jeden zweifel. darüber hinaus gibt es erste ansätze zum strukturellen aufbau. orte und zeiten, personen und handlungen tanzen ihre tänze, versuchsweise.
zusammengenommen: ein sehr guter zustand. viel freude.
(vielleicht gleich noch den bestehenden text sichten, bekritzeln und zerhacken.)
bitte bleib
gestern nochmals dasselbe spiel, plötzlich kein netz mehr. also nochmals eine kleine resetarie gefahren, heute ging es bislang ohne. ich hoffe trotzdem, das legt sich bald wieder.
