
gleich also auf diese hübsche bühne, zum showlesen. 20.30h gehts los, ackerstraße 169. ich freu mich, bis dann. und ich üb jetzt mal ein bißchen.
(ach ja, bei mir ist diesbezüglich weihnachten ausgebrochen, ausnahmsweise.)

gleich also auf diese hübsche bühne, zum showlesen. 20.30h gehts los, ackerstraße 169. ich freu mich, bis dann. und ich üb jetzt mal ein bißchen.
(ach ja, bei mir ist diesbezüglich weihnachten ausgebrochen, ausnahmsweise.)
wie nennt man eine, die – nachdem sie sich nach der installaton eines neuen drucker monatelang schwarz geärgert hat, weil eben jener drucker statt einem matten gelb ein ein sattes pink druckt – endlich doch noch erkennt, daß sie die gelbe und die rote farbpatrone verwechselt eingebaut hat? nerd?
teil drei der krisskinder, der letzte einstweilen, ein bißchen was soll ja für die show am sonntag bleiben. sind aber alle fertig jetzt, alle sechs teile. für später, advent, advent. (klingt irgendwie wie april, april. ;-)
als kind hab ich mal fürs müttergenesungswerk gesammelt. sammeln müssen vielleicht, von der schule aus.
geholfen hats nicht.
nächte sind zum schreiben da, wozu sonst? nächte waren schon immer meine zeit, meine welt. diese menschenleere und – endlich auch – die stille. das allein macht mich weit, macht mich denken. grenzenlosigkeit lebt im dunkel, wo sonst? wo sonst? könnte ich sein?
im licht ist brüllender alltag, ist hilflosigkeit und angst. nichts neues. aber auch nichts schönes. nur das, was eben ist. das nötigste. nachts dagegen, da ist leben.
nachts soll man nicht bloggen. nachts ist eine gefährliche zeit, da sagt sich so manches, was im licht des tages nicht mehr erkannt werden kann. und dann hat man am morgen womöglich gleich wieder so einen trollidioten am arsch, der es sich nicht verkneifen kann, ‚jammerlappen‘ in die kommentare zu schmieren. dabei ist es vielleicht einfach nur so, daß sich nach einem dummen tag mit migräne und anderem schmerz doch noch ein weg gefunden hat. ein wort. das reicht doch.
aber sowas soll man nachts nicht bloggen, definitiv. das geht schief.
das ist ja das schöne am schreiben. daß man sich völlig verlaufen, verkritzeln, verzetteln kann, und am ende ist doch alles wieder in ordnung gebracht. das, was zuviel war, ausradiert. das, was nicht getragen hat, verstärkt. das, was ganz gefehlt hat, ergänzt. aber es fordert natürlich zeit und arbeit. und entscheidungen.
soviel zum zwischengeschobenen text für die sonntagsshow am sonntag. fast fertig, und auch alles andere wächst und gedeiht. wenn auch zunächst nur im impuls.