okay: teil zwei der krisskinder.
zwei drittel des tages mit migräne verbracht, davon stunden im wasser. anschließend mit dem kleinen weihnachtszwischenspiel weitergemacht. das ding ist inzwischen allerdings auf gut 14 seiten gewachsen. wohin will das nur? ein richtiges ende ist auch noch nicht dran, nur so angedacht. (zweite teil demnächst?)
zwischenspiel
eben mal kurz für den gastauftritt in der sonntagsshow der kommenden woche (nein, nicht morgen!) ein bißchen was schreiben wollen. und dann sechs stunden und zehn seiten später ein wenig verwundert ins dunkel draußen gucken. da könnte ich doch jetzt mal stolz sein, zufrieden und überhaupt. alles im lot. dazu ein fast regulärer arbeitstag. acht stunden am stück, und es geht sicher noch weiter. das weiß ich.
nur hab ich leider das ende nicht richtig gepackt. da steht dann also noch was an, heute. aber später. (teil eins geht aber vielleicht gleich noch online. over the bones, of course.)
totes land (12)
kurze, totmüde phase, gleich nach mitternacht. dann aber doch noch in den text geguckt. erst papier, anschließend datei. nur kleine korrekturen. einen namen geglättet, einen falschen hinweis gelöscht. außerdem festgestellt, daß noch ein kapitel zwischengeschoben werden muß, um den textfluß nicht zu gleichförmig werden zu werden.
vielleicht ist das aber auch nur eine dumme macke, mit den kapiteln immer auch thematische wechsel vorzunehmen zu wollen. im film wird doch auch innerhalb einer szene, oder sequenz oder wie immer das heißen mag, geschnitten. am selben ort sogar, mit demselben personal, mitten im satz. also?
dennoch muß ja das kapitel, daß ich einzuschieben gedachte, irgendwann geschrieben werden. es schadet also nix, mich darin ein wenig zu vertiefen. zum schreiben bin ich dann doch zu müde, jetzt.
vielleicht begreife ich irgendwann mal, daß ich ja auch nachträglich montieren könnte. rein theoretisch. ein bißchen zumindest. (aber da hat wohl jeder so seine art.)
irgendwie
seit tagen, wenn nicht wochen, kaum zu zusammenhängender arbeit gekommen. zuviele einzelne kleine termine, locker verteilt, und schon zerfasert die disziplin. da kann es irgendwie schon mal vorkommen, finde ich, daß man zweimal ein ‚irgendwie‘ in einen kurz hingeworfenen alltagsblogtext ohne besonderen anspruch einbringt, ohne es auf anhieb zu merken.
inzwischen der dritte tag, der mit paracetamol beginnt. außerdem ist heute schlüsseltag, irgendwie. der eine wartet auf abholung, seit ein paar tagen schon. den anderen mußte ich heute morgen abholen, um ihn dann heute abend, nach absolvierten treffen, gleich wieder zurückzubringen. beide sind also nicht meine. zu den eigenen kam heute noch ein weiterer fahrradschlüssel, ein neues, besseres schloß. spottbillig noch dazu, ganze zehn euro, dank der wie üblich gnadenlos gradlinigen beratung im froschradladen. sehr empfehlenswert.
aber dieser schlüsselbatzen in den hosentaschen, schon irgendwie abstoßend.