am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

noch ne randbemerkung: die drahtlosverbindung ist keine verbindung. tut nur so und nervt.

totes land – abstecher (2)

gleich morgens weiter im text, muß ja fertig werden das ding. zuerst in papier, dann die änderungen schnell in die datei eingepaßt. mit den üblichen weiteren wandlungen, kein problem. eine seite habe ich zunächst ausgelassen. das stück, das ich gestern nacht noch frisch eingefügt habe. vom gedanken her genau richtig, aber da muß ich jetzt gleich noch ran. stilistisch. und dann sicher morgen noch einmal, wenigstens.
mal sehen. zeitlich könnte es aber hinkommen, bis samstag.

randbemerkung: das drahtlosnetzwerk nervt mal wieder!

totes land – abstecher (1)

noch ein paar stunden im text ‚rumgefuhrwerkt‘, wie meine oma sicher dazu sagen würde. montagearbeiten. es läuft, aber einfach ist es nicht. er muß schließlich für sich allein funktionieren, abseits von ‚totes land‘. einen anderen titel hat er jetzt immerhin schon mal. einen anderen kern auch.
sechs seiten (30 x 60) sind erlaubt, ich bin hart an der grenze. insgesamt stimmt es aber noch nicht. etwas fehlt, der feine riß in die tiefe.
morgen ist auch noch ein tag. (zu dumm, daß der 31. ein sonntag ist, stelle ich gerade fest.)

weihnachtspause

tarifwechsel, serverumzug. und schon macht movable type wieder ärger. ein mistzeug, das! zwei tage weihnachtspause, macht ja nix. ich habe aber NICHT gefeiert. ;-)
(fehlende posts sind wiederhergestellt, ein paar kommentare bleiben aber verschwunden, sorry.)

totes land (16)

kleiner abstecher wegen einer ausschreibung, deadline in vier tagen. ich nehme ein kapitel heraus, das in der abfolge eigentlich noch nicht ansteht, und schreibe es erstmal wettbewerbssgerecht. normalerweise arbeite ich ja ganz langweilig, seite für seite, beinah chronologisch. jetzt ist es ein seltsam gefühl, dasselbe material in zwei recht unterschiedliche richtungen zu bewegen. vor allem, den abzweig zuerst zu formulieren. macht mir fast ein wenig angst.

weihnachtsmüll

prima weihnachten bis jetzt. der hausmeister motzt, weil ich müll runtertrage. er ist in sorge, eben weil weihnachten ist und da bekanntermaßen massenhaft müll anfällt. ich verstehe das, eben drum bringe ich meinen ja vorsorglich vorher runter. der hausmeister möchte aber, daß ich ihn vorübergehend in meinem keller deponiere. also den müll, nicht den hausmeister. ich bin eher nicht geneigt, diesem ansinnen folge zu leisten. zumal ich meinen keller derzeit kaum betreten kann, weil jemand davor seinen sperrmüll säuberlich aufgeschichtet hat. das melde ich dem hausmeister, der darüber nicht sehr erfreut ist. auch nicht darüber, daß ich anfange, meinen müll in die durchaus noch halbleeren tonnen zu schichten. ordentlich, so wie es der hausmeister verlangt. damit mehr reinpaßt. ich verstehe das, so hat mein opa das auch immer gemacht. er hat sogar die glasflaschen, die man damals noch hemmungslos in dem müll warf, mit dem hammer zerschlagen, damit sie nicht unnötig platz wegnahmen. dabei war seine tonne damals kaum jemals mehr als zu einem drittel gefüllt.
die leute sind ignorant, sagt der hausmeister. es ist ihnen völlig egal.
mülltrennung interessiert den mann wenig, aber die tüten müssen ausgeschüttet werden oder zumindest aufgerissen. sonst reicht der platz nicht. das wollen aber die leute nicht verstehen. ich erkläre ihm dreimal, daß ich das durchaus verstanden habe und auch immer so mache. außerdem lege ich ihm meine müllfrequenz dar. etwa alle zehn tage eine kleine tüte normalen hausmüll, zirka alle zwei wochen verpackungen, alle sechs bis acht wochen papier. mehr ist da nicht. und daß heute weihnachten ist, ja, dafür kann ich doch nichts. von mir kommt auf keinen fall was nach, kein baum und kein papier. nix.
die leute haben zuviel, sagt der hausmeister, während er mit einem spaten in eine der tonnen hackt. immer noch, viel zuviel.
ich wünsche ihm frohe feiertage, obwohl ich nicht sicher bin, ab das angemessen ist. er ist türke, aber man weiß ja nie. bäume und geschenke sind ja vermutlich neutral zu bewerten.

keine berliner

in der zeitung, die ich nach wie vor in der papierversion lese, obwohl sie doch fast vollständig online zur verfügung steht, aber das nur am rande. in dieser zeitung also lese ich eben, daß es eine alljährliche weihnachtliche berlinflucht gibt. nicht hier bei mir natürlich, neukölln ist nach wie vor nicht entvölkert. ganz im gegenteil. aber die kastanienallee zum beispiel soll quasi verwaist sein, sogar die angesagtesten läden schließen für ein paar tage. ich bin fassungslos.
aber macht ja nix, ist ja nicht schlimm. das geht vorbei, das gibt sich mit zunehmendem alter. einstweilen wünsche ich eine gute reise nach hause. ich selbst bleibe natürlich, denn isch bin ain birliner.

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