durchaus gelungene zwiebelfischschelte, ein wenig zu zeitgeistgeprägt vielleicht. (via klausenerplatz)
vergessen
eigenartige verschränkungen im hirn. dieser spruch, neulich erst ganz groß als wiederentdeckung gefeiert, hatte doch längst schon eintritt gefunden in die künstliche welt. gerade erst gesehen und mich durchaus darüber gewundert. andererseits: sich selbst überraschen zu können. wird ja immer seltener, je länger die zeit.
totes land (2)
die arbeit geht langsam, aber sie geht gut. es ist ungewohnt, schon zu einem so frühen zeitpunkt das ende zu kennen. für mich zumindest, das hatte ich noch nie. aber so ist es eben, diesmal, alles läuft auf das eine hinaus.
ebenso ungewohnt ist der stil, der kürzer ist denn je. vielleicht nicht ganz so stakkato wie in den ersten geschichten, damals, in den 80ern. aber dennoch schlichter und schlanker als alles andere in den letzten jahren. ich verabschiede mich vom kitsch, das wurde aber auch zeit. naja, für dieses mal zumindest. (und tatsächlich gehen die adjektive dabei drauf, welch ein grauenhaftes eingeständnis. ;-)
dieses wort, das es vor zwei tagen noch nicht gab, gibt es natürlich inzwischen. ;-)
schöne neue worte aus den täglichen nachrichten (11)
heute mal ein ganzer satz: die familie ist der gefährlichste ort für kinder.
throwing bones
neuköllner alltagsbetrachtung, dasselbe im hsb, nur mit bild. (und in der neuen rechtsverschreibung.)