am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

schöne tage

was ich gestern noch für ein allergisches irgendwas gehalten habe, hat sich heute mitsamt fieber zu einer satten erkrankung entwickelt. die nacht kaum geschlafen, sondern in irgendwelchen denkspiralen herumgeirrt. verstärkt durch fieber natürlich. das wiederum nun für einen allgemeinen ermüdungszustand sorgt. gliederbleischwere. es gibt schönere tage. doch auch schlimmere, ohne frage.
daß aber unter mir, nach einem tag gnädiger pause, heute wieder pausenlos gelärmt und geackert wird – das nervt wirklich.

die endlichkeit des lichts (4)

„… sie nannte ihn noch am selben Abend am Telefon einen Sadisten, ein Ausdruck, den sie im Pschyrembel nachgeschlagen hatte.“
Susanne Riedel, Die Endlichkeit des Lichts

welten

seltsame erkenntnis heute, beinah ein schock, auch jetzt noch. soetwas wie telepathie vielleicht. oder mehr noch? ich kann es nicht sagen. vieles lebt zwischen traum und all den anderen über- oder unterwelten. kein problem eigentlich, alles altbekannt. oder vertraut zumindest, mir sowieso. ich engl.
aber als gemeinschaftsprodukt? quasi. wie soll ich es sagen? daß die vermeindlich leere geste anzukommen scheint, über kilometer hinweg. das ist neu.

cardiovascular

die arbeiter unten sind verschwunden, unvermittelt, so wie sie hier auftauchen. mal ja, mal nein, keiner weiß genaues nichts. bis es dann wieder loslärmt. irgendwann.
immerhin habe ich mich derweil durch einen – englischen – text über herzkreislauferkrankungen gewühlt. ist ja nicht gerade mein spezialgebiet, aber was tut man nicht alles für die kunst?

entnervt

nach wie vor ist unter mir der tagebau in gang. es knirscht und reiselt, der boden vibriert, vom lärm mal ganz abgesehen. es kann sich nur um entkernung handeln. oder aber entnervung?
darüber hinaus riecht es wieder nach kaltem rauch. kann denn rauch durch die decke? löcher sind noch keine drin. soweit ich weiß zumindest.
außerdem fällt mir gerade ein: muß ich angst um den pc haben? darf der so rumgeschubst werden, wenn er läuft? festplattentechnisch meine ich…

die endlichkeit des lichts (2)

„Als er es ihr gesagt hatte, verlangte sie Gründe, weil sie als Psychoanalytikerin nach Jahrzehnten des aufrechten Sitzens am Kopfende der Couch versessen auf Hierarchien war.“
Susanne Riedel, Die Endlichkeit des Lichts

ach ja, immer wieder die texte, die sich mit analytikern beschäftigen. (und mich in diesem fall heftigst schmunzeln lassen.) zufallsfunde, aber durchaus nicht zum ersten mal.

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