am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

kains töchter (2)

„Dinge geschehen nicht einfach so. Man kann sie verhindern. Wir haben das übersehen.“
oder aber so:
„<< Dinge geschehen nicht einfach so, >> sagte ich zu Elijah, << jemand tut sie, ich bin sicher. >>“
Susanne Riedel, Kains Töchter

die welle (imperfect)

nachtrag, live8: extrem auffallend ist – leider! – wie schlecht die sängerinnen dieser neuen deutschen bands live sind. samt und sonders, bislang. da versteh ich beinah die grenzenlose begeisterung für xavier naidoo, der mich dennoch größtenteils völlig kalt läßt. aber die stimme…? ach, ich will jetzt die humpes, annette & inga, wenigstens.
nachtrag zum nachtrag: oder annie lennox natürlich, allein am klavier, aber in london. natürlich! was braucht es mehr? einpacken, allesamt, einfach einpacken.
letzter nachtrag: für brian wilson wiederum hätte es sich fast doch gelohnt rüberzufahren. (der tv-sound ist grauenhaft.)
allerletzter nachtrag: sollten sich mal ein beispiel an madonna louise veronica ciccone nehmen unsere deutschen mädels. hat auch eine im grunde nicht weiter erwähnenswerte stimme, die frau, aber holt raus, was rauszuholen ist.
hinterletzter nachtrag: ich bin doch immer wieder überrascht, wie peter gabriel inzwischen aussieht.

no koppings

früh raus und die sachen machen, die zu machen sind. (außer blogs lesen. ;-) keinen kopf heute, kein unnötiger schmerz. keine zeit im blick, der tag geht dahin, einfach immer weiter. die liste durch, nächste woche ist nicht viel zeit. zwischendrin ein bißchen spielen, denken, rätseln. live8 läuft, eher nebenbei. damals, ja damals, das war anders. da war ich jung. (ob wohl tracy chapman, die sensation seinerzeit, wieder dabei ist? nein – sie sitzt wohl im studio, wie man sieht. – ERROR! ERROR! ERROR! siehe kommentare!)
und ich? vielleicht gleich noch auf dem balkon die allerneueste idee umsetzen, wer weiß? und kein text bislang, na und? ein bißchen sägen und basteln. hauptsache die welt dreht sich, auch ohne. mich und den text.

langsam

die dinge kommen nach und nach wieder in fluß. nicht der anstehende text, das (noch) nicht. aber anderes, alltagserledigungen, die den weg freimachen. (aber: gerade MEMORY herausgekramt und darin herumgeblättert. das ist nicht gut, das führt zu nix. alles unsinn denke ich, einfach nur schlecht. und peinlich dazu. aber loswerden kann ich es auch nicht. jetzt liegt es halt wieder da.)

ausbeute

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letzteres glaube ich im übrigen unbesehen, ersteres steht mir auch glasklar vor augen. aber was bedeutet nummer zwei?

kains töchter (1)

„Ich fragte mich, wie das wäre, der Augenblick, in dem die Welt strauchelt und untergeht, bis ich begriff, daß ich es nicht begreifen würde. Das war der w i r k l i c h e Schrecken des Todes, kein Organ mehr zu haben, das ihn erkennt.“
Susanne Riedel, Kains Töchter

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