eine kurze zusammenfassung der römischen dekadenz, ist ja ach so weit verbreitet hierzulande.
engl
logische wahrheiten in den wochenblättern, offenherzig (87)
herr sarrazin belastet die statistik in der zeit:
– Es gibt Grenzen des Intellekts oder der Persönlichkeit, die eben nicht zu überwinden sind.
– Der Beitrag auch der besten Bildung wird durch die angeborene Begabung und den Einfluss einer bildungsfernen Herkunft begrenzt. Ich könnte dazu auch Darwin zitieren.
– Wer guten Willens und offenen Herzens ist, kann die Wahrheit ertragen.
diese woche
sechs jahre berlin!
trott
die kleinen quälereien der letzten tage finden ihr ende in einer frischen to do-liste, wodurch sich eine traurige zufriedenheit einstellt. so kündigt sich der herbst an in diesem jahr. ich streiche die posten von der einkaufsliste, einen nach dem anderen, erledigt. bevor ich die liste dann wegwerfe. ich bin ein ordentlicher mensch. bei mir sind alle checklisten abgehakt. immer. so gehen die tage. und die nächte ziehen mir das fell über die ohren.
klar, daß das selbstzerstörungspotential der mich umgebenden dinge noch nicht gänzlich ausgeschöpft war. der august ist ja auch noch nicht vorüber. kupplungszug gerissen!

meine balkonspinne ist umgezogen und wohnt jetzt etwas weiter links, mitten in den tomaten. auch dort macht sie tagtäglich mehrfach fette beute und ist dementsprechend mächtig gewachsen.
der neuste sarrazin
deutschland schafft sich ab? die morgenpost zitiert sarrazin wie folgt:
„Ich möchte nicht, dass das Land meiner Enkel und Urenkel zu großen Teilen muslimisch ist, dass dort über weite Strecken Türkisch und Arabisch gesprochen wird, die Frauen ein Kopftuch tragen und der Tagesrhythmus vom Ruf der Muezzine bestimmt wird“, schreibt Sarrazin in einem Vorabdruck, den der „Spiegel“ veröffentlicht.
was das nun wieder soll? für ein sommerlochschmankerl ist es vor allem ein bißchen spät.
throwing bones
den tag auf dem balkon verbracht. gelesen. über das schreiben vor allem, vorbereitungen für den kurs im oktober. außerdem gibt es auf dem gebiet ja immer etwas nachzuholen. zwischendrin auch ein bißchen was notiert. lag grad so auf dem weg, eine erinnerung. inspiration nennt man das wohl.
schirrmachers payback
endlich ausgelesen. das heißt, eigentlich mehr so zum teil, vieles habe ich auch einfach nur überflogen. ein seltsames buch, gar nicht schlecht im grunde. wobei ich gestehen muß, daß mich die heftige diskussion damals, vor drei monaten oder so, kaum am rand ein ganz kleines bißchen interessiert hat. nö.
stellenweise übrigens von einer eigenartigen poetik:
Es gibt Äonen von Gedanken, die wir in dieser Sekunde mit einem einzigen Knopfdruck abrufen können. Aber kein Gedanke ist so wertvoll und so neu und schön, wie der, dessen Flügelschlagen wir gerade jetzt in unserem Bewusstsein hören.
da hab ich doch nichts auszusetzen. obwohl, hören?
Frank Schirrmacher, Payback