am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

novella (19)

kurz vor schluß denke ich darüber nach, wie ich mit dem vor monaten angefangenen text weitermachen könnte. nein, anders: ich versuche mich irgendwie zurückzuwühlen, mehr nicht. nicht mehr heute. alles ganz vorsichtig und langsam, nur nichts überstürzen oder erzwingen. glatte zeit, egal wie lang. oder wie kurz. herausgekramt habe ich den hefter schon, immerhin. zusammengesammelte infos, zusammengekritzelte notizen, kaum noch lesbar. (das wird auch immer schlimmer.) dazu etwas über 40 seiten rohtext.

was hatte ich damit vor? wie kriege ich eine hauptfigur auf die reihe, die nicht kämpft? und das heute, wo jeder, der zufällig noch nie etwas gewonnen hat, gleich als verlierer gilt. und alle anderen als versager, sowieso. außer denen natürlich, die ausreichend hecheln und scheffeln können. leistungsträger, wenn man so will. platt gesagt. wie soll ich das anstellen, ohne daß es wie gejammer aussieht? (obwohl der vorwurf ganz bestimmt kommen wird.)

keine ahnung. aber genau so soll es sein, das weiß ich noch.

worte an sich

es ist blanker unsinn, ins netz zu schreiben, einfach so. besonders, wenn man nichts zu sagen hat und ohnehin nicht weiß, was man tut. vor allem frauen soll es so gehen, das war in letzter zeit verschiedentlich nachzulesen. aber spaß beiseite, schreiben ist tatsächlich nicht leicht. aber so schwer nun auch wieder nicht.

schwer ist das lesen und verstehen, das interpretieren. schwer ist es, den eigenen kpf zu begreifen und mit projektionen umzugehen. manchmal zumindest. manchmal führt es auch weiter, wenn die logik gebrochen und die richtung geändert wird. im schreiben, im lesen und im denken. oder besser umgekehrt? im denken, im lesen, im schreiben? und im leben.

mehr darüber drüben bei worte an sich: Der Spielraum des Alltäglichen. (nicht der beste titel, ich weiß. schreiben ist eben doch ein kleines bißchen schwer. morgen fällt mir dann sicher ganz spontan einen besserer ein. aber morgen hab ich keine zeit zum ausführlichen bloggen.)

throwing bones

eine alte geschichte. seit der re:publica wollte ich sie heraussuchen und einstellen. ich weiß nicht mehr genau, warum eigentlich. das aufkommen des themas gewalt vielleicht. frauen und gewalt. gewalt gegen frauen.

Schlachtfeld, Teil I

flattern

so, vielleicht flattr ich jetzt einfach auch mal.  vielleicht auch noch nicht, ich weiß es nicht so genau. ob alles funktioniert? so ganz traue ich dem braten nicht, das war nämlich insgesamt recht einfach. das kann doch gar nicht sein. oder?

außerdem wären da noch etliche fragen offen. was ist eigentlich der unterschied zwischen den statischen button und denen mit nummer? zum beispiel. und kriegen die, die ich selbst anflatter, genau mit wer und wieviel und so?

testlauf also, ich bin gespannt. erstes verklicken des winzigen augustguthabens hat immerhin schon mal geklappt.

hach, ich bin ein kleiner tausendsassa und hab soeben arbeitsspeicher (REM oder RAM? ;-) ganz allein in den rechner gebaut. jetzt bin ich doppelt. toll!

heute viel arbeit und ausreichend streß. sollte mir dringend mehr innere disziplin zulegen. manche nachrichten gehören einfach ungelesen, in der zeitung wie im beruflichen postfach. dennoch gut vorangekommen.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner