am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

klein ute möchte auch mal

und zwar bloggen, das ist ja fein. die besten voraussetzungen hat sie ja, so als kaufmännische assistentin mit deppenapostrophschwäche. ich würde trotzdem erstmal zu einem probeblog raten. also so ein ganzes, komplettes blog, meine ich. eines, das sich wenigstens ein paar monate hält.

männer!

einer der beiden gastkater pinkelt im stehen. in der katzenklohütte zwar, aber voll gegen die wand. immer. meine lisa war da anders, die brauchte noch nicht einmal ein klo mit dach. auf dauer ist katzenstehpinkeln widerlich. machen das viele kater so?

my english mind

liege im bett und lese noch ein bißchen im internet. recherchiere über über totnes, weil da meine hauptfigur im nächsten kapitel hinfahren muß. ein paarmal war ich ja selbst da, aber das ist lange her. ich erinnere mich nicht mehr gut genug. nur eines, es ist ein absolutes kunst- und esonest, voller kleiner theater, spiritueller buchläden und naturkostgeschäften. inzwischen gibt es sogar eine lokale währung, der umwelt zuliebe. zirka 8000 einwohner hat das örtchen, so klein habe ich es nicht in erinnerung. aber es sind natürlich auch viele touristen dort, besonders im sommer. alles in allem ein ziemlich exklusives pflaster.

ach, dieses england, der süden vor allem, das ist mein sehnsuchtsland. immer noch. wenn das nur nicht so teuer wäre.

der kleine plastikpirat

gestern auf der demo hat mir die piratenpartei ein kleines stück plastik überreicht, auf dem geschrieben steht, daß kein widerstand zwecklos sei. das klingt ja im grunde ganz nett, obwohl mir natürlich schon vorher klar war, dass piraten keinesfalls borg sind.

vielleicht kann mir trotzdem mal wer erklären, was das ding sein soll. bitte!

was für ein schock. gestern habe ich noch sonnenbrille getragen und auf dem rad geschwitzt. heute trage ich statt dessen pulswärmer. und friere trotzdem.

keine angst

ja, ich war heute auch mal am potsdamer platz, bei der demo freiheit statt angst. ziemlich weit hinten, also da, wo grün und orange (und sogar gelb, muss ich gestehen) ein wenig durcheinandergemischt daherkamen. die stimmung war gut, trotz der anwesenden masse mensch. oder vielleicht gerade deswegen. die stimmung war auch friedlich und ruhig, das ganze eher so eine art verspätete loveparade. lovepirate, habe ich im nachhinein gehört. vor allem aber eine ziemliche latscherei, zum teil durch eher menschenleere gegenden berlins. ;-)

nur zum schluß, auf dem weg zu meinem fahrrad, da muß ich natürlich wieder zufällig mitten durch den tatsächlich anwesenden, aber winzigen schwarzen block latschen, während dieser gerade stunk sucht. gegen den strom. und gleich danach durch die selbstverständlich ebenfalls anwesende kampfeinheit, versteckt hinter dem gelbbewesteten antikonfliktteam. wo exakt derselbe stunk in der luft liegt. dabei ist auch noch mein schuhband offen, und der fahrradhelm steckt natürlich noch hinten im rucksack. habs aber überlebt. ;-)

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