am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

hauslärm

endlich ein bißchen sonne, nach tagen, so kommt es mir vor. ich reiße die balkontür auf, nur um festzustellen, daß die bauarbeiten am haus inzwischen weit fortgeschritten sind. unter anderem wurde offensichtlich über nacht am bestehenden gerüst eine dieser röhrenrutschen angebracht, die am unteren ende in einen müllcontainer mündet. das ist klasse, das ist richtig schön laut.

sommermüde

noch so ein müder tag, obwohl heute bereits wieder ein bißchen mehr sommer ist als gestern noch. trotzdem gab es keine frische energie, nur fahrigkeit und trübsal. dementsprechend bestand der arbeitstag aus viren- und sonstiger sicherheitsscans, die noch dazu überaus fündig wurden. außerdem aufräum- und sortierarbeiten, ein backup wäre auch mal wieder fällig, fällt mir gerade ein. vielleicht morgen, wer weiß. je nach müdigkeitsgrad vermutlich. obwohl so viel wirklich wichtiges zu tun wäre.
georg hat mir meinen stift auf minuszero transparent gebastelt, sehr nett von ihm, vielen lieben dank. aber dann hat er ‚gemeckert‘, das ding würde so angefressen aussehen. ich weiß ja nicht, ich find es schön so. das ist schließlich der stift, den ich tagtäglich in der hosentasche habe. das kann doch nicht falsch sein.
außerdem sollte diese woche ja eine besuchswoche sein, so war es geplant. doch der eine besuch hat sich schon gestern ungesehen wieder nach spanien begeben. der andere hat eben angerufen, aufs band gesprochen. sind auf dem heimweg aus dem urlaub an berlin, und damit an mir, einfach vorbeigefahren. so ein scheiß! und dann jubeln sie auch noch gemeinsam in den hörer, daß sie lieber mal länger kommen, um mich zu ärgern. was haben die auf einmal alle gegen mich?

das leben und das schreiben (2)

ein wenig muß ich wohl abbitte leisten für den wenig positiven halbzeitbericht über dieses buch. so schlimm ist es nun doch nicht, muß ich nach beendigung der lektüre sagen. die schwächen liegen genau da, wo sie bei amerikanischen schreibbüchern immer wieder liegen. in einer zu groben verallgemeinerung, im überbetonen des erzählens, im vermeindlichen blick auf den erfolg. (der im englischsprachigen bereich möglicherweise angebrachter ist als ausgerechnet hier.) darüber kann man hinwegsehen.
ungefähr ab der hälfte, ab dem kapitel ‚über das schreiben‘ wird es besser, wesentlich sogar. denn was immer man halten mag vom bevorzugten genre des autors, von seiner überproduktion und seinem zwiespältigen ruf. ein einblick in den schreiballtag, in all die tricks und tips, so unmöglich sie auch sein mögen, die sich mit der zeit und der erfahrung natürlich herausbilden, ist allemal interessant. in diesem fall sogar ausgesprochen spannend. selbst wenn ich in vielem immer noch völlig anders denke.

außer hierbei natürlich:
„Botschaft und Moral, die kann man alle in den Sack stecken und mit dem Knüppel draufhauen, verstanden?“
Stephen King, Das Leben und das Schreiben

stephen king mag übrigens keine schreibseminare oder creative-writing-kurse. er warnt zwar nicht explizit davor, aber er kann ihnen auch nicht viel abgewinnen. sie stören nicht, aber sie helfen im zweifel auch nicht weiter. so habe ich ihn verstanden. natürlich bin ich da wiederum zwiespältig. eine andere sicht einzuholen, neue sichtweisen und ansätze zu diskutieren, das ist immer hilfreich. aber ohne viel schreiben und viel lesen geht natürlich sowieso nichts, das stimmt.

an dieser stelle noch ein kleiner hinweis in eigener sache:
– meine persönliche liste mit büchern über das schreiben.
– einige zitate aus jenen büchern.
– überhaupt ist minuszero, mein persönliches angebot zum thema schreiben, jetzt (so gut wie) fertig und sicher nicht uninteressant.

herbstmüdigkeit

nach dem gestrigen bastelmarathon ist heute nur softes rahmenprogram angesagt. ein bißchen unterricht, dann stunden am telefon. ;-) weitere basteleien, heute, fruchten bislang wenig. nur ein paar der erwähnten tippfehler sind bereits aufgeflogen. mehr aber auch nicht. macht nichts, ich hab eh keine lust. aber auch zu gar nix.

vollversion

wenn der besuch einfach nicht kommt, was soll man da machen? arbeiten natürlich.
nicht am text allerdings, mir war heute gar nicht danach. statt dessen steht aber nun überraschend die erste vollversion von ‚minuszero, Worte an sich sind nichts.‘ änderungen sind zwar noch vorbehalten, aber viel kann das nicht mehr sein. ein paar tipfehler, vermutlich, ein paar umformulierungen. zufriedenheit macht sich breit.
aber ich bin echt fertig jetzt, seit fast 12 stunden online, bei dauerndem bildschirmgestarre. dieses gebastel ist schlimmer als schreiben. definitiv.
gutnacht.

wip – nachts

manchmal läßt es eine ja nicht los. ich gehe ins bett, lese schnell noch die zeitung weg. an sich schon ein eigenartiges gebahren, ich weiß, aber manchmal ist es eben so. dann zappe ich im nachtprogramm herum, rastlos und unzufrieden. müde bin ich schon, aber an schlaf ist nicht zu denken. schließlich nehme ich mir doch noch die eine seite vor, die von der szene, die mich dieser tage einfach nicht losläßt, übriggeblieben ist. letzte überarbeitung, denke ich, und dann endlich weiter. das kann doch nicht sein. oder?
doch, kann. muß nur noch eingetippt werden.
mehr wird heute aber wohl nicht passieren, zuviel programm. und dann kommt gleich noch lieber besuch, der hoffentlich nicht so schnell wieder geht.

:-(

besuch ist nicht gekommen, besuch ist krank, schon seit gestern. besuch fliegt morgen wieder weg.

artwork

nachts, das geräusch von bleistift auf papier. die graphitspur, das ist wie zeichnen. naja, fast.

faul?

kein bißchen. heute zwar ungewipt, statt dessen aber an minuszero gebastelt und noch ganz anderes gedankengut herumgeschubst. wir werden sehen.

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