am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

mies

nicht viel zu reißen heute. auch ein hauch von migräne reicht für einen miesen tag, durch und durch. und an die kommende nacht mag ich jetzt einfach nicht denken. wie auch immer, das läßt sich eh nicht ändern.

wie?

den elenden kreis der gedanken (zer)brechen!

plattgekallt

ein paar randbemerkungen gäbe es noch, mehr nicht. beispielsweise daß ich unfähig bin, meine gesichtszüge zu beherrschen, wenn ich auf den wunsch zum klo zu gehen ein klares NEIN höre. jetzt nicht. also sitzen bleiben muß, abwarten. bis die genehmigung endlich erteilt ist. aufgrund welcher vorgänge auch immer.
oder die luft in der großraumkiste, die trocken ist und heiß, dieser tage. nach vier stunden habe ich nicht nur einen trockenen hals, keine gute stimme mehr, sondern auch nasenbluten. auch deswegen würde ich gern mal zum klo. überhaupt sollte ich viel mehr trinken, aber das verbietet sich von selbst. wenn man damit rechnen muß, nicht ohne weiteres zum klo zu kommen.
aber das ist ja alles nicht wahr. das ist nur ein spiel, das hat nichts zu sagen. froh sein kann man, daß es überhaupt arbeit gibt. und zumutbarkeit ist kein thema, ein argument schon gar nicht. auch wenn es noch so krank ist.
der nächste bitte.

lavendelgast

sehr schön. dennoch sollte ich mir überlegen, ob ich sie weiterhin bei mir beherbergen will.

balkonien

vielleicht ist das ja ein wenig spießig, aber ich bin immer noch begeistert. immer mehr sogar.

zweierlei

vor ein paar wochen habe ich – versehentlich – denselben verlag zweimal angeschrieben. derselbe anlaß, derselbe wortlaut sogar. zu dumm. aber nicht weil ich dermaßen blöd und unorganisiert bin, sondern nur, weil ich übersehen hatte, daß der eine verlag dem anderen offensichtlich gehört. die post ging also auf jeden fall an ein und dieselbe adresse, und ich habs übersehen. schon irgendwie bescheuert. vor allem, wenn ich mir vorstelle, die das so vor sich liegen sehen. nebeneinander. und sich weglachen möchten. vielleicht.
allerdings kamen daraufhin tatsächlich dann auch zwei antworten, von zwei verschiedenen menschen, was ich einigermaßen erleichternd fand. seltsamerweise waren es allerdings unterschiedliche schreiben. eine glatte absage. die andere hingegen ein zwischending, nach dem motto, derzeit nicht, aber wenn es zu engpässen käme, würde man eventuell, usw.
jetzt frage ich mich also gerade, welche von beiden ich ernst und zu den akten nehmen soll. (obwohl, wenn ichs genau überlege, es bedeuten ohnehin beide so ziemlich dasselbe.)

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