am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

sonst noch was

was für ein verdammter tag.

erst im brotberuf endlich diesen verflixten brocken bewältigt, mit dem ich jetzt fast zwei wochen gekämpft habe. ein lernkampf noch dazu, fast ohne produktivität. das nervt ja besonders. und so richtig zufrieden bin ich immer noch nicht. im gegenteil, es könnte auch daneben gegangen sein. das werde ich sehen, nächste woche oder so.

dann bei meiner physiotherapeutin auf dem tisch. (sagt man das so?) und währen sie meinen arsch dehnt, damit mir die tangoachten besser gelingen, rede ich über kampfsport und andere dinge, die früher einmal waren. später, als ich allein in der wärme liege, träume ich, wie ich als kind träumen konnte. irgendwo zwischen bewusst und abwesend.

zuhause wechsel ich in die andere arbeit, sortiere die verschiedenen aufgabenstellungen, von denen sich mächtig viele angesammelt haben. ich verschaffe mir übersicht und versuche einen plan. der steht noch nicht so recht, aber eine idee scheint sich durchzusetzen, ist fast schon ein gefasster entschluss. einen recht umfangreichen teilbereich werde ich, wenn es irgendwie geht, auslagern und an jemand anders delegieren lassen. zumindest die rohübersetzung, danach kann das auch wieder in meine hand. aber grundsätzlich ist das einfach nicht mein fachgebiet. (fühlt sich richtig an, auch wenn ich damit auf geld verzichte.)

zuletzt noch in den text geschaut, den roman. das kapitel, das zur überarbeitung ansteht. auch hier: mir einen überblick verschafft, die verschiedenen abschnitte erfasst und die stimmung und die übergänge notiert. auch die schwierigkeiten gesehen. alles gut, wunderbar. das mache ich am liebsten, am besten. das macht mir keine angst, niemals.

und so war dieser tag ein wirklich guter tag. das wetter könnte besser sein, aber das licht war schön. corona könnte auch weg, von mir aus. aber sonst!?

bonding/153

also! zurück in diesen text, nach über einem jahr. die letzten überarbeitungen stehen an. ein ziemlicher stapel, dessen anblick mir auf den ersten blick keinen spaß bereitet. ich habe es gerade eben so geschafft, die mappe aus dem regal zu nehmen und einen batzen von zirka hundert seiten abzuzirkeln. darin wird ein inhaltlicher bogen geschlagen, der mir überblickbar erscheint. zu erfassen und zu bearbeiten, bis etwa mitte februar.

hoffe ich. wenn da nur nicht all die andere arbeit wäre.

jetzt

ist ja nicht so, das ich zu wenig arbeit habe. zieht sich jetzt auch noch alles ein wenig zu. muss also jetzt anfangen, meine zeit zu planen. nicht erst morgen nachmittag oder so: jetzt!

ist nicht lustig, aber. sonst schaffe ich das alles nicht. weder jetzt noch gleich.

zum abend schnell noch ein paar worte finden. heute nicht, auch wenn es unbefriedigend ist. auch für mich. wenn es keine worte mehr gibt.

ich gehe in einen laden, um eine waffe zu kaufen. ich weiß, dass das ein aufwand wird, man braucht zeugnisse, bescheinigungen und so weiter. gründe vor allem, bevor man überhaupt einen antrag stellen kann. ich weiß nicht, ich habe nichts davon. doch alles geht ganz einfach. so eine art colt mit trommel, wie ich ihn als kind aus plastik hatte, darf ich gleich mit nach hause nehmen. ohne zu bezahlen, erstmal so zur probe. ich weiß dann aber nicht, was ich damit probieren könnte. ich will das ding gerade zurückbringen, da werde ich wach.

#insight

müde. es gibt keinen halt in der welt, das ist nicht neu. das ist so gemeint, ich hatte es nur vergessen. kalt ist es auch zurzeit, doch mein leben ist zurück. mein sein und mein tun, das alles funktioniert wieder weitgehend gut. nur bin ich außerhalb von dem, wie es anderen sein mag in der welt. mir ist diese welt illusion. ich bin jetzt, wie es früher schon war. in die enge genommen. allein.

so ist es endlich gut, das ist mir ein zuhause.

branding/3

wenig scheine ich preisgeben zu wollen von diesem neuen projekt. dem folgenden aus dem anderen, über das ich hier so viel hinterlassen habe. vielleicht weil es zunächst einmal darum ging, einen anfang zu machen, einen plan zu finden. und zu schauen wie es funktioniert, diesem dann schreibend zu folgen.

nun, es hat funktioniert, im großen und ganzen. es ist etwas tragbares entstanden in den letzten wochen, genau wie ich es wollte. das schreiben hat sich keinem neuen stil, wohl aber einer neuen haltung geöffnet und ist wie gehabt in einen wechsel von fließen und stocken geraten. viele fragen sind noch offen und etliche neue werden erst noch zutage treten, denn bislang existiert vielleicht ein viertel des textes. oder ein fünftel vielleicht? auch das weiß ich noch lange nicht.

es ist ziemlich großartig. alles. genau richtig für das aktuelle stadium und in gewisser weise berauschend.

letzten sonntag habe ich die schreibarbeit abgebrochen. zum einen muss ich noch viel lernen, viel lesen über das thema. mich wegbewegen von der eigenen perspektive, den persönlichen lebenslegenden. geht es um autofiktion? um liebe? um krieg? ich muss all die fragen noch finden, bevor ich mich an die antworten wagen darf.

außerdem muss ich jetzt wechseln zu dem anderen, dem alten text. da wollen noch zirka 350 seiten überarbeitet werden. keine ahnung wozu, aber ich bin gespannt. wie ich jetzt dahin zurückfinden soll? keine ahnung, echt nicht.

erledigt

es ist sonntag, es ist dunkel, so gegen 18 uhr. alles ist fertig, was für die letzten tage auf der liste stand. wirklich alles, inklusive weiterführung der badrenovierung, umsortierung der wohnimanenten abstellecken bis runter in den keller, sowie zwei mal physio und ein mal tango. also im grunde sogar ein bisschen mehr als nur das, was auf der liste stand. wegwerfen zum beispiel oder wegschenken, bzw. via ebay bereitstellen. (was auch eine ziemliche arbeit ist.)

es ist gar nicht so leicht zwei jobs und zwei fette texte zeitgleich zu managen, außerdem die wirklich nötigen renovierungen zumindest nach und nach anzugehen. aber es ist ja immer noch pandemie, also kommt da sonst nix dazwischen. zeit und platz genug, möchte man meinen.

trotzdem wäre ein wochenende mal eine grundgute idee. denke ich.

ich will lösen

ganz einfach, ich mache mir das leben leicht. heute habe ich wie nebenbei das problem mit dem ollen phonoschrank gelöst, den ich nicht mehr brauche und nicht mehr will. schon lange, deshalb steht er seit jahfen jahren im keller und verdreckt dort. (ja, das ist bei mir so. ich kann die dinge nicht einfach in den keller bringen und mit sofortiger wirkung vergessen. ich packe auch nicht ständig etwas hinzu, ich erledige die dinge in er hiesigen welt. meistenszumindest.)

nachdem mir vor einigen tagen eingefallen ist, dass ich das halbhohe ikeateil ja einfach auseinanderschrauben und in zwei oder drei etappen im normalmüll entsorgen könnte. zur not auseinandersägen, schließlich besitze ich schicke minikettensäge mit akku. wirklich durchringen konnte ich mich aber nicht, es ist kalt draußen, ebenso im keller. und ich wollte lieber das bad machen, was dann sowieso länger gedauert hat als erwartet.

heute war ich kurz unten, was wegbringen. ich hatte kurzfristig den in der wohnung befindlichen stauraum umgeschichtet und war dabei darauf gestoßen, dass ich einen 5-liter-bezinkanister und noch ein bisschen anderes zeug hier oben nun wirklich nicht dauernd brauche. also eigentlich nie, wenn ich ehrlich bin.

im keller hab ich dann den vermaledeiten schrank spontan hinten links in die ecke geschoben. es ist nicht so, dass ich ihn da bräuchte, aber ein schank ist ja auch nicht falsch. im keller steht sonst nur ein regal, ein ziemlich leeres zwar. aber egal, damit ist das schrankproblem vom tisch.

jetzt kommt in das offene, kistenartige ding hinten der motorradkram, gesammelte ersatzteile usw. und in dem regal vorne bleibt, wie gehabt, das gesammelte handwerkzeugs. vorwiegend material und andere reste, gestapeltes zeug, das hier oben keinen platz findet. (solange bis ich es dann vielleicht doch wieder brauchen kann. wie die flache deckenlampe neulich, die jetzt in der küche hängt.)

dazwischen war tango. unterricht mit gefühlt tausenden von ochos. das mochte der untere rücken, auch nach dem vielen sägen dieser tage, eher so gar nicht. war trotzdem toll.

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