am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

berlin

in einer kleinen verauchten bar in kreuzberg. unweit der fluß, die grenze. subversives gerede, beinah schon konspirativ. unter berücksichtigung einer feindlichen übername. das alles liegt gar nicht so weit. außerdem noch kultur und so. wer hätte das gedacht?

bookmarks

heute einkaufen gewesen und dabei an einem buchgeschäft vorbeigekommen. was folgen hatte, wie immer. aber harmlos, nur ein buch über den krieg, den kleinen prinzen auf englisch, für die schüler, nicht für mich, und ein werk über gutes deutsch. was auch noch genau so heißt.

beim einordnen ins regal ergaben sich ein paar notwendige umstellungen, überhaupt war plötzlich ein wenig ordnung schaffen angesagt. übel, was ich da sehen mußte. oder besser erkennen. wieviel staub, wieviel dreck sich auf büchern sammeln kann. und wieviele ich ungelesen vergessen habe.

gut, das war nur das regalstück mit den schreibbüchern. das sind zum große teil nachschlagewerke. die nimmt man halt, wenn man sie mal braucht. ich bin aber nicht sicher, wie es in der romanecke aussehen mag. staub und dreck und ungelesenes? da, wo die geschichten wohnen? vermutlich ja.

so viel zu tun. und so wenig erfolg. (denke ich manchmal. ist aber ein irrtum. alles.)

finanzkrise

eine mir unbekannte bank schickt mir persönlich heute einen brief, in dem sie mir 15.000 euro für ungeplante anschaffungen offeriert. die müssen es ja wirklich nötig haben, zur zeit. ;-)

bad moon

viel unterwegs gewesen heute. andauernd hupt es irgendwo. auf der sonnenalle ist eine fahrspur wegen eines auffahrunfalls dicht. die sonne steht schon tief und blendet. die autobahn ist voll, mehr als sonst um diese zeit. ein schwarzer wagen kreuzt vor mir von links nach ganz rechts, bis auf die abfahrt. direkt auf einen roten wagen zu. beide schlingern vor schreck, der schwarze schleudert sogar. ich bleibe auf abstand. später dann dreimal blaulicht in einer knappen halben stunde. und ein roter bwm mit münchner kennzeichen, der offensichtlich an meinem kennzeichen lecken will.

mir rutscht nur der fuß weg, als ich ihn beim parken auf einen klumpen feuchtes laub setze. beinah hätte ich mich langgelegt, mitsamt der maschine. das hätte ziemlich dumm ausgesehen. das ist aber auch alles.

calexico & friends

schon großartig, wenn musik sich jenseits aller kategorien bewegt. also weder pop noch rock noch jazz ist, kein country und kein folk, aber dennoch eine heimat hat. also alles ist, von jedem ein bißchen. und alles ist möglich. beinah jeder weitere einfluß noch denkbar.

der abend war lang, wie das manchmal so ist bei solchen konzerten. mein ding war das noch nie, drei, vier stunden auf die band zu warten, die ich sehen will. festivals habe ich in vergangenheit daher auch meist vermieden. es sei denn ich mußte selbst dort spielen, in grauer vorzeit. (das ist gemeinhin noch schlimmer, da wartet man den ganzen tag.)

gestern abend als erstes rose kemp lauschen zu müssen, traue ich mich mal tapfer als schwer erträglich zu bezeichnen. zum glück dauerte es nicht allzu lang. und das boban i marko marcovic orkestar hat dann auch schnell für die erlittene qual entschädigt. so ein tempo muß man erstmal sauber blasen können.

dennoch war die volle columbiahalle hörbar frustriert, als gegen zehn noch immer kein calexico zu sehen war. statt dessen wollte die dritte konservenmusikphase einfach nicht enden. „fuck you“, rief dann auch jemand aus dem publikum, als es kurz danach endlich soweit war. das wars dann aber auch.

dannach war diese musik, die mal still, mal wild, mal schräg, also hochdynamisch präsentiert, sich nach und nach in eine große party steigerte. als zugabe zusammen mit dem orkestar, zuletzt mittem im publikum. mit leichtigkeit. was will man mehr?

die offizielle site sieht übrigens sehr nach blog aus und beinhaltet auch eins.

calexico & friends

schon großartig, wenn musik sich jenseits aller kategorien bewegt. also weder pop noch rock noch jazz ist, kein country und kein folk, aber dennoch eine heimat hat. also alles ist, von jedem ein bißchen. und alles ist möglich. beinah jeder weitere einfluß noch denkbar.

der abend war lang, wie das manchmal so ist bei solchen konzerten. mein ding war das noch nie, drei, vier stunden auf die band zu warten, die ich sehen will. festivals habe ich in vergangenheit daher auch meist vermieden. es sei denn ich mußte selbst dort spielen, in grauer vorzeit. (das ist gemeinhin noch schlimmer, da wartet man den ganzen tag.)

gestern abend als erstes rose kemp lauschen zu müssen, traue ich mich mal tapfer als schwer erträglich zu bezeichnen. zum glück dauerte es nicht allzu lang. und das boban i marko marcovic orkestar hat dann auch schnell für die erlittene qual entschädigt. so ein tempo muß man erstmal sauber blasen können.

dennoch war die volle columbiahalle hörbar frustriert, als gegen zehn noch immer kein calexico zu sehen war. statt dessen wollte die dritte konservenmusikphase einfach nicht enden. „fuck you“, rief dann auch jemand aus dem publikum, als es kurz danach endlich soweit war. das wars dann aber auch.

dannach war diese musik, die mal still, mal wild, mal schräg, also hochdynamisch präsentiert, sich nach und nach in eine große party steigerte. als zugabe zusammen mit dem orkestar, zuletzt mittem im publikum. mit leichtigkeit. was will man mehr?

die offizielle site sieht übrigens sehr nach blog aus und beinhaltet auch eins.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner