am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

den ganzen tag so zwischen müdigkeit und beinahmigräne, schwanken und schreiben. so richtig macht das keinen spaß. interessiert aber nicht. weiter im text.

gestern einen wischmopp gekauft und heute schon benutzt. das ist beinah tragisch. zumal ich ihn irgendwie mag, den mopp.

hab mir heute lederschuhe gekauft. wollte einfach mal was anderes als immer nur turnschuhe tragen, sambas und chucks. oder diese wandertreter. außerdem bleibe ich zuversichtlich. es handelt sich um helle frühlingsschuhe mit ganz dünnen sohlen.

hitzewelle

ich probier mal was ganz neues, dachte ich gestern, nachdem ich mehr und mehr verschnupft leise vor mich hinröchelte. schon das zweite mal in diesem winter. so geht es ja nun wirklich nicht. also, dachte ich, dreh ich doch einfach mal die heizung auf. in allen zimmern, nicht nur im wohnbüro oder in dem, in dem ich mich gerade aufhalte, gleichzeitig. ich mache einfach mal die ganzen wohnung warm, wenn ich sowieso die ganze zeit zuhause bin.

und so ist es nun, auch heute noch. seltsam. nirgendwo mehr 17°. (doch, im schlafzimmer. gleich, wenn ich zum schlafen das fenster öffne. aber jetzt noch nicht.)

sein blaues band

gestern war frühling. als ich auf den balkon trat, wußte ich es. heute ist der tag.

so ist es in jedem jahr, früher oder später. plötzlich ist frühling, definitiv. noch kaum zu merken, nur in der luft, irgendwie. wenn man genau hinsieht. und egal wieviel schnee noch fallen mag, wie tiefe minusgrade noch gemessen werden. es ist frühling, ab sofort. jawohl!

rheinländer blues

heute aus beruflichen gründen die genaue begrenzung des rheinlands recherchiert. und dabei mit schrecken festgestellt, daß essen dazu gehört. zumindest der größte teil der stadt. ebenso verhält es sich mit wuppertal. ich habe also viele jahre meines lebens ahnungslos im rheinland verbracht, ich bin sogar gebürtige rheinländerin. und nicht etwa westfälin, wie ich tatsächlich immer dachte.

wenn man es genau nimmt bin ich  österreichische rheinländerin. was für eine kombination.

der arbeit ordnung

in letzter zeit werde ich den gedanken nicht mehr los, daß ich langsam aber sicher ein paar überlegungen zum thema zeitmanagement anstellen muß. oder vielleicht überhaupt mal ein solches grundsätzlich irgendwie einführen sollte. definitiv. auch wenn mir zeitplanung und pflichtackerei nach stoppuhr grundsätzlich zuwider ist. besonders natürlich, wenn es um kreative arbeit geht. wie soll das funktionieren?

aber da ich ansonsten zu eben jener freien arbeit überhaupt nicht mehr komme…

ein wenig macht sich winterfrust in mir breit. was wenig mit dem frost zu tun hat, der draußen nach wie vor herrscht. und die sonne hat ja auch geschienen, ziemlich viel sogar. heute. alles in ordung also.

ich mein ja bloß. hilft vielleicht.

stunk

heute eine kleine pfanne mit wenig öl recht lange unbeachtet auf der heißen herdplatte stehen lassen. war keine gute idee. stinkt ziemlich.

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