am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

eigentlich bin ich ja ein tv-junkie. aber morgens, zur täglichen spül- und kaffeebereitungszeremonie im hause engl, läuft das radio. bbc, aus dem mir heute afrikanische lyrik zugedacht wurde. welche wonne! (sollte viel mehr radio konsumieren. ja.)

doch noch feierabend, hätte ich ja nicht gedacht. wie das manchmal so ist, gehänge und gewürge in stetiger steigerung. und schon ist fast wieder freitag, trügerisch benanntes ding.

der nächste winter kommt bestimmt

die hausverwaltung schreibt mir übrigens heute, daß hier demnächst die heizkostenerfassung mithilfe von ecotech. ins haus steht. das funktioniert offensichtlich per funk und senkt den verbrauch um bis zu 10%. soweit, sogut. für energiesparen bin ich immer zu haben, nicht zuletzt auch finanziell. und diese stinkenden techemteströhrchen sind auch weiß gott nicht angenehm. (ich weiß noch, dieses lager neben dem parkplatz in der früheren firma. bah! und sowas hängt mir jetzt frei verdunstbar in der wohnung herum.)

trotzdem bleibt irgendetwas in mir skeptisch. nicht unbedingt wegen der generellen bedenken des mieterbundes. ich glaube, ich will einfach nicht immer mehr und noch mehr funk um mich herum. allein schon die vielen wlans, die mich hier umschwirren. (und keines davon ist frei, auch meines nicht. logisch! ;-) außerdem kann ich mir nicht vorstellen, daß dieses funkteil tatsächlich meinen verschrobenen heizbedarf im voraus zu wissen in der lage ist.

also sehe ich mich im nächsten winter schon nachts um zwei mit pulli, stickjacke und handschuhen am rechner sitzen. oder danach wahlweise ein wundersam aufgeheiztes schlafzimmer betreten, das sich klimatisch weit jenseits der von mir bevorzugten 16° befindet.

wir müssen leider draußen bleiben

die geliebte liebt große hunde. was zur folge hat, daß sie manchmal zurückbleiben muß, wenn sie sich einen solchen für eine weile ausleiht. zumindest, wenn sie mit mir unterwegs ist. ich geh dann nämlich einfach weiter, auch wenn vierbeiner, im freibad am zürichsee zum beispiel, nicht erlaubt sind.

egorecherche

wie schreibt man über sich selbst? für mich hat das etwas grundsätzlich gruseliges an sich und ist und bleibt wohl eine aufgabenstellung, die sich mir nie gänzlich erschließen wird. fast so schlimm wie exposéschreiben.

ist also dementsprechend auf später verschoben, heute abend vielleicht. obwohl, ich glaube fast, da bin ich schon verabredet.

war dann heute doch noch ein arbeitserfolgreicher tag, der sogar mit ein bißchen zufriedenheit gekrönt war. letztendlich. das wurde aber auch wieder mal zeit und zwar dringend. doch das problem ist ja oft, abends ein ende zu finden und gleich am nächsten morgen dann wieder einen guten anfang. aber so ist da nun einmal.

finale?

das verkackte finale, das die spanische mannschaft ganz vorzüglich gewonnen hat, ist ja nun schon eine ganze weile her. denkt kaum noch einer drüber nach, vermutlich. ist ja auch nur fußball. ich hab das spiel eher nebenbei verfolgt, im übelkeitsdusel, vom bett aus. draußen dagegen war es wieder rappelvoll.

der „bildschirm“ ist inzwischen abgebaut, die tische und bänke hingegen, heute auch der schirm, tauchen tag für tag wieder neu auf. bin gespannt, was sich daraus entwickelt. ein olympiastraßendauercafé vielleicht?

so. nach einer woche endlich wieder ein frühstück genossen. genossen und vertragen, mit kaffee sogar. klingt nach rekonvaleszenz, und fühlt sich auch so an. ja.

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