Kapitel IV. – In Freiheit und Sicherheit leben: Der Bürger muss darauf vertrauen können, dass seine Daten von Missbrauch geschützt sind.
(nachzulesen auf seite 81, dazu die komplette lektüre als PDF)
Kapitel IV. – In Freiheit und Sicherheit leben: Der Bürger muss darauf vertrauen können, dass seine Daten von Missbrauch geschützt sind.
(nachzulesen auf seite 81, dazu die komplette lektüre als PDF)

ja, ich war heute auch mal am potsdamer platz, bei der demo freiheit statt angst. ziemlich weit hinten, also da, wo grün und orange (und sogar gelb, muss ich gestehen) ein wenig durcheinandergemischt daherkamen. die stimmung war gut, trotz der anwesenden masse mensch. oder vielleicht gerade deswegen. die stimmung war auch friedlich und ruhig, das ganze eher so eine art verspätete loveparade. lovepirate, habe ich im nachhinein gehört. vor allem aber eine ziemliche latscherei, zum teil durch eher menschenleere gegenden berlins. ;-)
nur zum schluß, auf dem weg zu meinem fahrrad, da muß ich natürlich wieder zufällig mitten durch den tatsächlich anwesenden, aber winzigen schwarzen block latschen, während dieser gerade stunk sucht. gegen den strom. und gleich danach durch die selbstverständlich ebenfalls anwesende kampfeinheit, versteckt hinter dem gelbbewesteten antikonfliktteam. wo exakt derselbe stunk in der luft liegt. dabei ist auch noch mein schuhband offen, und der fahrradhelm steckt natürlich noch hinten im rucksack. habs aber überlebt. ;-)
interessante perspektiven – kameraperspektiven – auf der demoroute von morgen: freiheit statt angst, potsdamer platz, 15 uhr.

im sonnenaufgang in der innstraße wird drei tage lang gedreht. mehr dazu im modersohn magazin.
jetzt hab ich es auch mitgekriegt, die neueste sau im netz ist also dieses internet-manifest. mit bindestrich, versteht sich.
dazu fällt mir ein, daß mir neulich erst ein kunde die antworten auf meine per email übermittelten vorabfragen für ein interview, per post zugeschickt hat. irgendwie ist das mit dem papier schon auch ziemlich manifest.
ich bin mitte 40 und garantiert auch irgendwie welk, wie es ein gewisser internetter in den hsb-kommentaren so schön ausgeführt. ich war aber 1. vor 20 jahren ganz sicher nicht schöner. und es ist 2. ein großer irrtum, daß interessante männer nicht schön sein müssen, um mit mitte 40 noch punkten zu können. siehe zum beispiel george clooney. (soweit ich das beurteilen kann. aber der war ja vorgabe im verlinkten kommentar.)
passend zu meinem persönlichen abschied von der täglichen zeitung – genaugenommen vom tagesspiegel – anfang september, hat sich die zeit entschlossen, ihren onlineauftritt aufzuhübschen. was heißt aufhübschen, richtig gut und lesbar ist es geworden. prima schrift, gute gliederung, wenig werbung, die kaum stört. insgesamt ein solides online outfit, das sich endlich nicht mehr an der printversion orientiert. sogar die feeds wurden überarbeitet und kommen nun sogar zum teil mit einem bild daher.
da könnte sich der onlineversuch des tagesspiegels mal eine kräftige scheibe von abschneiden. ich finde mich auf der seite immer noch nicht zurecht, obwohl ich fast täglich dort zugange bin. das mag an meiner unlust liegen, die optik sagt mir einfach nicht zu. zuviel durcheinander, die ladezeiten sind oft genug gewöhnungbedürftig, und dann die suchfunktion. ich finde einfach nie, was ich suche. vielleicht bin ich dazu zu blöd, keine ahnung. doch das schlimmste ist, daß es offensichtlich nicht gewünscht ist, den tagesspiegel via feedreader zu lesen. also nur den text, ohne das optische gesamtpaket. das nervt.
ich weiß ja, eigentlich ist der freitag die wochenzeitung, die sich fürs onlinelesen nahezu empfiehlt. schon allein vom selbstverständnis her, die blogs und der communitygedanke, die arenas und überhaupt das ganze schöne mitschreiberecht. ausgerechnet den freitag lese ich nun in papier und klicke nur selten auf die seite. irgendwie verrückt. aber auch da sind die ladezeiten mitunter schlimm, und durch die kommentarstruktur blicke ich nicht so recht durch. ich gelobe besserung. vielleicht schreibe ich da sogar bald mal wieder was. wer weiß?
spon lese ich übrigens nicht. obwohl auch die gerade aufgefrischt daherkommen, habe ich mir sagen lassen.