wieder gut im textfluß, passend zum wochenendende. nachdem das fünfte kapitel abgeschlossen ist, sind jetzt auch die nächsten fünf gut vorbereitet. dazwischen sprießen ideen, formen sich die figuren, flicht sich das netz. wie von selbst, das ist nur natürlich. doch das kann auch schnell wieder vergehen. zuviel zu tun in der nächsten woche. vor allem das exposé.
ich bin ein mann
lucky hats vorgemacht, dieses sonntagsspielchen. ich kann echt nix dafür. aber das bild ist ganz schön, finde ich.

You are the Hanged Man
Self-sacrifice, Sacrifice, Devotion, Bound.
With the Hanged man there is often a sense of fatalism, waiting for something to happen. Or a fear of
loss from a situation, rather than gain.
The Hanged Man is perhaps the most fascinating card in the deck. It reflects the story of Odin who offered himself as a sacrifice in order to gain knowledge. Hanging from the world tree, wounded by a spear, given no bread or mead, he hung for nine days. On the last day, he saw on the ground runes that had fallen from the tree, understood their meaning, and, coming down, scooped them up for his own. All knowledge is to be found in these runes.
The Hanged Man, in similar fashion, is a card about suspension, not life or death. It signifies selflessness, sacrifice and prophecy. You make yourself vulnerable and in doing so, gain illumination. You see the world differently, with almost mystical insights.
What Tarot Card are You?
Take the Test to Find Out.
totes land (23)
nachtarbeit, ich sag es ja.
das fünfte kapitel steht jetzt soweit. ein paar rigorose striche am ende der gut sechs seiten, damit hatte es sich. das problem mit der stimmungsschieflage, das vorher ganz offensichtlich bestand, ist geklärt.
immer noch habe ich allerdings den eindruck, daß die mischung aus ironie und ernsthaftigkeit, die sich in den text einschreibt, ohne daß ich es forciere, sich zu einer anstrengenden angelegenheit auswachsen könnte. am ende gibt das einen bitteren geschmack, das ist fast unvermeidlich.
andererseits, warum denn nicht? zur versöhnung könnte ich ja die happyendversion ausarbeiten und nicht die hardcorevariante. also doch kein mord. wie wäre das?
bleistifte
nachdem ich neulich nachts über die verkümmerung meiner höchstpersönlichen schriftkultur gejammert habe, heute dazu eine kleiner ergänzung, um nicht zu sagen eine partielle revision.
mit dem einzug der prozessoren in meinen arbeitsalltag sind papier und stifte weit an den rand gedrängt worden, das bleibt unbestritten. wobei das eine, das papier, weiterhin gebraucht und geliebt wird, das andere jedoch, die stifte, immer weiter zu verkümmern drohen. letzteres ist natürlich traurig und, bei näherer betrachtung, auch nicht unbedingt zutreffend. zwar sind kugelschreiber und anderes kritzelwerkzeug durchaus vom aussterben bedroht, dienen einzig und allein dem verfassen von einkaufszetteln oder dem ausfüllen von formularen. meist aber nicht einmal mehr das, formulare werden mit finelinern bearbeitet und listen jedweder art mit bleistift notiert. kugelschreiber haben da keinen platz mehr, nie würde ich einen kaufen. das war früher anders.
aber nun zu den bleistiften. ich liebe sie und nutze sie ausgiebig, vor allem zur korrektur. bleistifte gehören zum papier, das ist ein unzerstörbares paar. dabei bevorzuge ich derzeit den klassischen holzummantelten beistift, nachdem ich lange die feinen minenschreiber und, aus alten architekturzeiten, die meist grünen druckminenstifte benutzt habe. letztere sind natürlich sinnvoller, weil rationaler. wer hätte nicht schon einmal in ein wenigen minuten einen holzbleistift komplett weggespitzt, weil er immer wieder abgebrochen ist? und ich mag spitze spitzen.
ganz am rande: füller werden natürlich auch jederzeit vom allgemeinen stifteschwund ausgenommen sein. schließlich sind sie als einziges schreibgerät dem bleistift nahe. ich besitze etwa sieben füller, wovon aber nur drei wirklich benutzbar sind. ich benutze sie dennoch kaum.
ein großer nachteil von wohnungen mit dielenboden ist natürlich der hohe schwingfaktor desselben, der naturgemäß auch noch in kombination mit einer immensen trittschallentwicklung auftritt. seit ein paar tagen wird über mir – immer erst am abend, versteht sich – geräumt und geschoben, gelaufen und gesprungen sogar. vielleicht wird demnächst umgezogen, keine ahnung. vielleicht muß aber auch ab sofort tag für tag umständlich die schlafstatt errichtet werden. das fände ich ja fein. ist zumindest um einiges lauter als das, was der sturm gestern veranstaltet hat. zumindest hier bei mir in neukölln.
totes land (22)
schwerfällig zurück in den text. ein durchgang des 5. kapitels abgeschlossen. gleich dann noch einen, wenn es irgendwie hinhaut. sollte aber, viel gestrüpp war da nicht. nur an konzentration mangelt es, an diesem grundsätzlich müden tag.
morgen steht ein vorläufiges exposé an. das fordert noch mehr konzentration, keine frage. ich wünschte, ich hätte mir vor ein paar wochen notizen gemacht, als mir ein solches fast auf der zunge lag. pech.