abwarten, die story sich selbst überlassen. irgendetwas fehlt, ich weiß nicht was. so geht das den ganzen tag. dann fällt es mir wieder ein. plötzlich sitze ich da und recherchiere über schußwaffen. und werde tatsächlich fündig: hübsch, besonders die ppk.
gewisse fragen bleiben natürlich. nicht alles läßt sich googlen.
spuren geistiger arbeit

strategien der arbeitsvermeidung sind vielfältig. oftmals wird fensterputzen oder onlinespielen, ja sogar bloggen als größtes aller übel dargestellt. seit heute gehört für mich das herstellen von buchstabensalat infolge einer grundlegenden tastaturdemontage an die allererste stelle. auch wenn es dringend nötig war.
wenn auch nur, um festzustellen, daß nach ca. drei jahren, etwa 1 1/2 manuskripten und all dem anderen kram schlicht und einfach eine neue fällig ist. dabei liebe ich diese nach und nach blankgeschrubbten buchstabenoberflächen. das e und das i, vor allem. aber auch a, d, s, c und b. natürlich die leertaste, unten rechts. von mir als freestiltippse wohl immer mit dem rechten daumen bedient.
eben wollte die friseuse mit mir über afghanistan reden, während ich meinem strähnigen naßhaargegenüber im spiegel aus dem weg zu blicken versuchte. ich bin grundsätzlich gegen radioberieselung, besonders in frisiersalons zu voller stunde. hab ich aber nicht gesagt. sondern mich zu ein paar plattheiten zum thema krieg hinreißen lassen.
totes land (7)
die drei kapitel durchgekürzt, anders kann ich es nicht sagen. ist aber gut so. beinah radikal, für meine verhältnisse. jetzt kommt ein brocken, das hab ich im blut. im nächsten kapitel muß das thema auf den tisch, zumindest ein stück weit. anders geht es nicht, sonst schreibe ich mich fest. oder in einen kreis hinein, was noch schlimmer wäre.
kommt davon, wenn man sich eine hermetische hauptfigur baut. da kriegt man dann schwierigkeiten, die geschehnisse klarzustellen. pech. ;-)
heute s 25 via südkreuz gefahren. aber andere richtung.
nachtgedichte
das ging ja schnell mit den ollen schinken. sehr schöne seite übrigens.