am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

totes land (allgemein)

zeitgemäßer zynismus und schräg dagegen an möglicherweise ebenso zeitgemäße romantik oder sogar pathos. das ist das dilemma, denke ich. darüber hinaus weiß ich nicht viel und lasse es der einfachheit halber einfach werden, wie es ist. vielleicht. denke ich. könnte natürlich sein, daß die sache damit gestorben ist.

vorsichtige versuche, mich aus der winterstarre zu lösen. derzeit wieder mehrmals am tag, wetterbedingt.

in nächten wie diesen verbrennt das tägliche maß an (selbst)verachtung schmerzhaft irgendwo im verdauungstrakt. vergangenheit und gegenwart. immerhin scheint mir verdauung im großen und ganzen die richtige idee zu sein.

schsch

nachdem ich in berlin seit jahren den genuß von kirschschorle aktiv propagiert, ganze freundeskreise und gruppentreffen davon überzeugt und mich regelmäßig wegen des doppelten sch zum verbalaffen gemacht habe, scheine ich mich inzwischen bis nach leipzig durchgesetzt zu haben. zumindest erwähnte frau buschheuer gestern ihr neuesten tagesgetränk: kirschsaftschorle. das ist gemein, mit saft in der mitte kann ja jeder.

wienrecherche (3)

„Das Wien, an das man denkt, wenn man „Wien“ sagt, … dieses Wien existiert nicht mehr.“
conclusio des eröffnungsessays von Friedrich Torberg im merianheft wien, juli 1968, unter dem titel Wie weit reicht Wien. man bedenke dabei dieses, nur zwölf jahre zuvor.
das ging aber schnell, muß ich sagen. oder ist es die zeit, die nummer, die 68, auch in wien?

berlingänger

sieht fast ein bißchen so aus, als wäre ich inzwischen hier angekommen. oder? auf dem bild, meine ich. immerhin.

es gibt LEBEN im netz

und zwar hier, auf dieser seite, das wurde mir neulich versichert. besten dank dafür, unbekannterweise. (abgelegt unter: interne kryptik)

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