am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

das fräulein (12)

chaos! hier und da schiebt sich eine idee ins flickwerk. ein name, ein zusammenhang, der sich vielleicht halten lassen wird. die drei stränge müssen ja zusammenpassen, letztendlich, durch die zeiten hindurch. gleichzeitig bemühe ich mich, den ersten teil, der ja eigentlich der mittelteil ist, voranzutreiben. das ist müßig derzeit, es will irgendwie nicht. und das liegt nicht nur am störenden alltag.

doch im halbschlaf manchmal, zwischen den welten, beginne ich, meine figuren zu lieben. so sehr, wie noch keine zuvor. alle.

schreibarbeitsplanung

soll ich den großen oder den kleinen rahmen angehen? die nächste woche planen, immer wieder, eine nach der anderen? oder besser das ganze projekt, alle drei teile sauber durchgeplant, bis hin zum abschluß? vielleicht im herbst oder so? wäre das zu schaffen?

ich hab keine ahnung. am besten in der nächsten woche das nächste kapitel schreiben. das wäre zumindest ein ansatz.

brach

die schreibdisziplin liegt darnieder, totales brachland, könnte man sagen. es braucht wohl tatsächlich einen plan, schon wieder. neulich hat es ja funktioniert.

denke darüber nach.

wienrecherche (8)

da war ich wohl etwas voreilig im november letzten jahres, als ich glasklar behauptete, die wienrecherche hätte ausgedient. das gegenteil ist der fall, seit gestern suche ich nach material. überall. und bin überrascht, was ich alles in dem heimischen bücherreihen schon finde. das meiste gerade einmal angelesen. als hätte es nur auf den richtigen zeitpunkt gewartet. jetzt. hilde spiel vor allem. andre heller. theoretisches über die wiener moderne. kaffeehausgeschichten. alles da.

das fräulein (11)

11 seiten, gut überarbeitet. kein feinschliff natürlich, dafür ist es viel zu früh. dafür gibt es auch noch zuwenig text. die richtung steht zwar jetzt fest, aber man weiß ja nie, was noch alles auf dem weg liegt. morgen kann ich also in aller ruhe noch einmal kurz drübersehen, auch über das exposé, und vielleicht noch ein paar anmerkungen zu umfang, stil und absicht machen. vielleicht. vielleicht auch nicht.

dann geht es wieder in den normalen arbeitsalltag. daneben stehen lediglich überlegungen zu den nächsten details an. lesen über wien und nachdenken über die figuren. (was alles wieder umwerfen kann, so ist das. jaja.) bis zum nächsten wochenende etwa, denke ich.

das ist übrigens das schöne am schreiben. daß man tief einsteigen kann in themen, die man ohnhin liebt. und das auf eine art und weise, die man sich sonst eher nicht erlauben würde. das ist wie träumen, wie ein kind.

das fräulein (10)

gestern nacht lange wach gelegen. aber wenig nachgedacht oder geplant, eher geglotzt, später dann gestarrt. und gegähnt ohne ende. deshalb heute recht spät an den schreibtisch gekommen, erst so gegen mittag. trotzdem einigermaßen zufrieden. für morgen liegen da 10 seiten, mehr werden es nicht werden. 20 – 30, das war definitiv utpisch. schlicht und einfach zu hoch gegriffen. diese 10 seiten gilt es im ganzen zu überarbeiten, morgen, damit sie als solide erstfassung durchgehen.

die mutter ist übrigens umbenannt. er neue name ist besser, gängiger, macht mir aber auch ein wenig angst, weil er nah an einer realen person liegt. keiner mutter, aber dennoch. (wie ich die personen finden, die realen und die fiktiven, immer wieder. das ist irre, igendwie.) vielleicht gilt der jetztige name also nur fürs arbeiten und wird später dann wieder geändert.

alles in allem: zufrieden.

das fräulein (9)

fünf seiten, grob. morgen wird sich herausstellen, was davon zu gebrauchen sein wird. ganz falsch erschien es mir aber nicht. nur die figuren sind noch zu ungenau, haben sich noch nicht recht eingependelt. dazu ist es aber auch zu früh.

ich denke nach über das verhältnis der geschwister zueinander. gut ist, daß der junge schon seinen namen hat. auch wenn der derselbe ist, den auch der vater trägt. es sollte trotzdem funktionieren. das mädchen dagegen, obwohl ich den namen natürlich weiß, wurde bislang nicht benannt. aus rein taktischen gründen, damit später der zusammenhang nicht so schnell klar wird. aber es paßt auch, daß sie zunächst nur das mädchen, die tochter, die schwester ist.

der name der mutter dagegen? ich weiß nicht recht. muß ich morgen nochmal prüfen, gleich als erstes.

das fräulein (8)

natürlich läuft alles ganz anders als geplant. das exposé ist im grunde fertig, vielleicht kürze ich noch ein wenig oder mache ein paar stilistsiche änderungen. mehr aber ganz sicher nicht.

alle drei episoden auszuarbeiten auszuarbeiten, um dann auch noch gleich drei szenen daraus zu schreiben, schien mir heute plötzlich absurd. der roman besteht ja sozusagen aus diesen drei teilen, die ineinanderwirken und deren zusammenhang sich beim lesen erst nach und nach erschließt. ich habe es versucht, zumindest in gedanken. wie das ineinanderpaßt, wie die abfolge sein könnte. wie der spannungsbogen schwingt. das ist wichtig, irgendwann. aber jetzt, an diesem punkt, ist es zu früh. ein einziges chaos, zumal jede episode ja in einer anderen zeit spielt.

natürlich könnte man das parallel schreiben. das läge mir sicher auch, keine frage. ganz tief abtauchen, völlig verschwinden im stoff. ja, wenn ich zwei oder drei monate am stück zeit hätte. aber das habe ich nicht, es wird immer nur zeitfetzen geben. also muß es anders gehen. ich denke, daß es besser ist, dle drei teile in sich geschlossen zu arbeiten und später erst zusammenzufügen. so bleiben vor allem die zeitrecherchen übersichtlich.

damit ändert sich der plan, und die 20 – 30 anvisierten seiten werden nur aus einem strang stammen. leider, aber immerhin. etwas über zwei seiten stehen auch schon im rohentwurf. und das ist das beste, wenn dieser anfang gemacht ist. von da aus geht es weiter, immer weiter. so kenne ich das. so liebe ich das.

das fräulein (7)

schlechter tag. kaum einen ansatz für einen anfang gefunden. das vielleicht schwierigste überhaupt, der erste satz. auch wenn er selten so stehenbleiben wird, wie er zunächst einmal geschrieben ist. auch der erste pinselstrich wird schließlich übermalt und verschwindet letztendlich im gesamtgemälde. von daher wäre es eigentlich egal. eigentlich.

aber wer weiß das schon, welche kraft, welcher zauber wirkt.

das exposé immerhin ist so gut wie fertig. so ist nicht alles verloren heute. jetzt geht es in den schwung, ins schweben und träumen oder so. hoffentlich. in die nacht.

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