am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

gibt es eigentlich novellen, die in der 1. person singular verfasst sind? oder muß ich die jetzt extra erfinden.

sommerarbeitspausenplanung

das sommerloch ist mächtig in diesem jahr. drei, wenn nicht vier wochen wird kaum etwas zu tun sein, und die flaute kommt dann im anschluß. als wäre es jetzt nicht schon knapp genug.

aber was solls? zu tun gibt es dennoch. zwei konzepte, die es auszuarbeiten gilt. eine kleine sache, vielleicht 70 oder 80 seiten. nicht besonders komplex, die zeitlinie steht, die personen, so in etwa. viele sind es nicht. anfang und ende, na ja… wird sich zeigen. auch, ob ich einen anfang finde, das dann auch wirklich zu schreiben.

die zweite, wirklich komplexe sache ist „das fräulein„, was sonst. es hilft nichts, ich komme über ein bis aufs feinste ausgearbeitete konzept nicht herum. ich brauche mehr, wesentlich mehr, als das, was ich bislang hatte. brüchig und rissig, lückenhaft. das trägt einfach nicht, soviel steht fest. vermutlich braucht es sogar stilistische und sonstige planungen. die montage nicht zu vergessen… wird sich zeigen, ob das neben dem schreiben an dem kurzprojekt funktioniert.

außerdem wäre da noch ein kurs zu planen, so zwischendurch, irgendwie.

was wir ohne den duden wären?

ich steh nicht so auf regelwerk, so etwas wird in den meisten fällen sträflich überbewertet. auch der duden zum beispiel ist ja im Grunde nur eine liste und ändert sich immer wieder. zum glück, denn das allein macht ihn benutzbar. neben dem wahrig und vielen anderen schönen schriften, um sich eine brauchbare hausorthographie zu basteln. wie alle anderen das auch tun.

meine antwort auf diese frage wäre also ungefähr so etwas wie: frei! (und gefordert natürlich.)

wienrecherche (9)

gestern einen stapel bücher bestellt, alle über wien. eines davon offensichtlich gleich doppelt, wie ich eben an der abbuchung gemerkt habe. manchmal macht mich das internet offensichtlich blöd, nach all den jahren noch.

das fräulein (13)

seit wochen nichts dafür getan, geschrieben schon gar nicht. zwischendurch hatte ich schon fast das gefühl, alles verloren zu haben. ich kann nicht sagen, daß mir das gefällt. ich kann aber auch nicht sagen, warum ich nicht einfach loslege.

zen

trauer geht eigenartige wege mitunter. nicht jedem lehrer, der einem den weg gewiesen hat, weit über den nächsten schein, die nächste prüfung hinaus, kann man vermitteln, was das einem bedeutet hat. so gern man auch wollte, manchmal ist es einfach nicht an der zeit. und manchmal ist keine zeit mehr.

ich solle vor allem wieder lyrik schreiben, lautete der letzte rat einer meiner besten lehrerinnen an mich. das war vor jahren, an einer haustür im verhaßten düsseldorf, wenn ich mich recht erinnere. dabei ist lyrik etwas, das ich lange hinter mir gelassen habe. so glaubte ich damals, und im grunde glaube ich das heute immer noch.

dennoch versuche ich mich – manchmal – an diesen rat zu halten. vor einiger zeit habe ich sogar extra ein kleines, geheimes blog eingerichtet. mal sehen, was daraus wird. und ob etwas daraus wird.

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