… stundenlang mit dem Fahrrad durch Berlin …
aber klar, ich habs ja schon längst gesagt. (wenn ich auch gerade nicht mehr so ganz verstehe, was ich da zu sagen versuche. möglicherweise fehlt auch ein komma. ;-)
… stundenlang mit dem Fahrrad durch Berlin …
aber klar, ich habs ja schon längst gesagt. (wenn ich auch gerade nicht mehr so ganz verstehe, was ich da zu sagen versuche. möglicherweise fehlt auch ein komma. ;-)
wie heißt es denn eigentlich, re:publika oder ri:pablica? egal, ich mach mich jetzt auf den weg dahin. mit schicken neuen frühlingsschuhen und brille. yeah! ;-)
wie sieht es eigentlich aus mit netz? rechner oder nicht? tja… ist ja auch nicht so wichtig.
(und morgen mach ich dann den balkon. endlich.)
heute dann voll eingestiegen in das klassentreffen, wie don das nennt. ich sehe das nicht so. oder auch so. ich weiß nicht, ich hasse klassentreffen, die ja doch nur die im grunde grauenhaften alten zeiten aufbauschen. die re:publica ist gegenwärtig, soviel steht fest. und sie ist voll. so voll, daß ich jetzt saumüde bin. derart viele menschen, ganz real, die überall, aber wirklich überall herumwimmeln. wer kann das schon aushalten? also ich nicht, auch wenn ich sicher alles andere als ein nerd bin.
wunderbar, die geschichte des englischen tunnelgräbers in peter glasers vortrag zum thema ethik. überhaupt, der ganze text.
ein bißchen in gerrit van aaken verguckt, der mit den 7 todsünden größtes amusement verbreitet hat in mir. ein bißchen flach, das ganze aber was solls.
besser war tobias günter, der über kommunikation und bilder gesprochen hat. und obwohl ich von der technik rein gar nichts verstehe, habe ich doch alles begriffen, in zusammenhang bringen können und genossen.
zum abschluß die twitterlesung. naja, eben eine twitterlesung. wenn man die inzelnen dinger schon kennt, muß man nicht mehr lachen, und der rest ist nur selten lustig. überhaupt, warum muß denn immer alles lustig sein? das nervt mal wieder. wie mmer, wenn es keinen gegenpol gibt. twitter ist scheiße, so hatte zuvor jemand seinen vorstrag abgeschlossen.
am meisten aber hadere ich mit dem feminismus, wieder einmal. mädchen kann ich mich einfach nicht nennen, schließlich habe ich doch beinah noch lila latzhosen getragen, damals, in den schwanz-ab-zeiten. (nicht, daß ich das jemals gefordert hätte.) zweite welle wird das heute genannt, inzwischen gibt es die dritte feministische welle. oder so ähnlich. auch das nervt mich. daß das niemals aufhört. daß das immer noch nötig ist. und immer noch im selben sumpf hängen bleibt.
ja, es sind wenig frauen anwesend. zu wenig. das war klar, als ich merkte, daß ich nie vor dem klo anstehen mußte. auch nicht, wenn gerade alle veranstaltungen zugleich aufhörten. aber das ganze ist ebensowenig eine reine männerveranstaltung, wie es nur menschen unter dreißig dort gibt. zumindest, wenn man genauer hinsieht. doch es fehlen frauen auf den podien, bei den vortragenden. das ist eindeutig.
und morgen geht es auch noch weiter in dem thema, frauenblogs. ob ich da hindarf, wo ich doch weder etwas mit babykotze noch mit iphones zu tun habe.
first things first. die sonne stand schick auf den eingangsstufen des friedrichstadtpalastes, welche pracht, und somit auf die dort versammelten blogger und twitterer. oder was immer das da für typen gewesen sein mögen. aber typen waren es auf jeden fall, vorwiegend. ein hübsches bild.
ich war nur kurz da heute, hatte noch andere termine. arbeiten vor allem und bürokram. das muß auch sein und ist mitunter einfach nicht planbar. verpaßt habe ich natürlich genau das, was ich eigentlich unbedingt sehen wollte: Die Medienwelt im Wandel. klingt aber, als wäre es ohnehin eher lasch gewesen. gesehen habe ich gerade noch dieses herrlich absurde c-base dings. das war lustig, irgendwie. und peinlich.
übrigens war die republica heute größtenteils ohne netz. mir wars egal, ich war sogar ohne rechner für die zwei, drei stunden. aber diese armen jungs, wie sie dasaßen, ganz und gar spaßbefreit, mit ihren leeren wasserpistolen. (so heißt es im vorwort: computer ohne netzwerkzugang sind wie leere wasserpistolen, witzlos.) traurig.
morgen sollte ich irgendwie zusehen, daß ich altes weib nicht allzu sehr auffalle zwischen all diesen eifrigen knappdreißigern. darüber gilt man ja – wenn man den heutigen tv-berichten und presseartikeln glauben schenkt – als internetfremdling. gerade mal email und ebaytauglich. also am besten schwarz tragen, dazu die dunkle brille aufsetzen, statt, wie heute, die kontaktlinsen einzuschrauben. vielleicht gehe ich dann als kerl durch. außerdem natürlich den rechner nicht vergessen, möglicherweise gibt es ja netz.
der erste tag nach der umstellung auf die sommerzeit ist immer ein verlorener. nichts geht, alles ist verschoben, so blöd das auch klingt. man hinkt hinterher, die ganze zeit. und weiß nicht einmal was das ist, das so unerreichbar bleibt. zeit ist eine illusion, mehr nicht. eine illusion, die in uns wohnt, wie mir scheint. tick-tack-tick-tack-tick. hier ist mein herz, dort meine nerven. das blut nicht zu vergessen, der ewige strom. nur die äußerste schicht, meine seele, kennt keine zeit. und schweigt dazu, zu allem. gelassen.
hey, was lese ich da gerade? meine weserstraße wird asphaltiert, womöglich sogar noch in diesem jahr. das freut einerseits, wenn ich an das lästige kopfsteingepolter denke, denn da schwingt hier oben der dielenboden mitunter bedenklich mit. andererseits macht das asphaltieren selbst sicherlich wieder extralärm, schlimmstenfalls im sommer. ich glaube, hier hat es für mich noch keinen einzigen baufreien sommer gegeben. das nervt. außerdem ist es auch irgendwie schade, wenn überall das kopfsteinpflaster verschwindet. rein optisch, versteht sich, da verliert so eine straße doch irgendwie an charme.