am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

dieser schreck, als der pc plötzlich eingefroren war, heute, und ich die aktuellen arbeiten am fräulein natürlich nicht auf stick gespeichert hatte. zum glück ließ sich das beheben, und zwar mit dem ganz großen schalter, der gleich die gesamte stromversorgung kappt. gewagt, aber gut gegangen.

jetzt liegt der stick natürlich da, griffbereit. was ab sofort wieder prägend sein soll. zusätzlich sollte ich wohl wenigstens ab und zu an die wöchentliche komplette datensicherung denken. puh!

gestern einen wischmopp gekauft und heute schon benutzt. das ist beinah tragisch. zumal ich ihn irgendwie mag, den mopp.

das fräulein (7)

schlechter tag. kaum einen ansatz für einen anfang gefunden. das vielleicht schwierigste überhaupt, der erste satz. auch wenn er selten so stehenbleiben wird, wie er zunächst einmal geschrieben ist. auch der erste pinselstrich wird schließlich übermalt und verschwindet letztendlich im gesamtgemälde. von daher wäre es eigentlich egal. eigentlich.

aber wer weiß das schon, welche kraft, welcher zauber wirkt.

das exposé immerhin ist so gut wie fertig. so ist nicht alles verloren heute. jetzt geht es in den schwung, ins schweben und träumen oder so. hoffentlich. in die nacht.

das fräulein (6)

der erste entwurf des exposés steht schon, das hätte ich nicht gedacht. damit ist die story zunächst heftig in bewegung geraten, hat sich dann aber wieder manifestiert. fester als zuvor sogar. das war zwar abzusehen, das ist schließlich immer so, wenn man einmal anfängt, die dinge aufzuschreiben. wenn auch nur grob, wie in einem exposé, das ja beileibe noch kein ausdifferenziertes personal beinhaltet.

das macht aber auch die angst vor dem anfang aus. daß die dinge derart zu rotieren beginnen, bevor sie sich eventuell niederlassen. letztendlich weiß man ja nie.

ansonsten habe ich viel gerechnet. da sich die story über drei, bzw. vier generationen zieht, gab es eine menge konstellationen zu prüfen und anzupassen. wer ist wann wie alt? wo kann ich die einschneienden daten setzen? das ist wichtig. (note to self: auch historisches prüfen. logisch.)

wer würde meinen, so auf anhieb, daß zum handwerkzeug des schreibens auch ein taschenrechner gehört. ist im grunde wichtiger noch als die stoppuhr. oder?

hab mir heute lederschuhe gekauft. wollte einfach mal was anderes als immer nur turnschuhe tragen, sambas und chucks. oder diese wandertreter. außerdem bleibe ich zuversichtlich. es handelt sich um helle frühlingsschuhe mit ganz dünnen sohlen.

das fräulein (5)

nachtarbeit. wachliegen und denken. oder dämmern. so ähnlich jedenfalls. das gehört dazu. es empfiehlt sich, trotz müdigkeit, auf jeden fall notizen zu machen. auch im dunkeln. das ist besser als am nächsten morgen gar nichts in derm hand zu haben. das hirn ist so erfinderisch wie trügerisch in der nacht.

was geblieben ist: eine gute idee für die kernststory. eine grundlegende verschiebung zwar, macht aber das ganze sicherlich plausibler. und absurder. (vielleicht wird das so ja endlich mal was mit ein bißchen komik oder wenigstens groteske in meinem texten.) außerdem eine frische namensgebung, die aber mit vorsicht zu genießen ist. (note to self.) und ein ansatz für den beginn des „historischen“ teils.

ich bin zufrieden. (für die notwendigen notizen ist jetzt ein heft bereitgelegt und gehört ab sofort nicht nur ans bett sondern in jede tasche, jeden rucksack.)

link

klar, erst präsentiere ich gerade eben erst großkotzig meine arbeitswoche, hochdramatisch sozusagen. und dann bastel ich erstmal in aller ruhe am css rum, als ob es nix wichtigeres gäbe. immerhin, die links underlinen jetzt beim drüberhovern oder wie das heißt. das hilft vielleicht ein bißchen beim auffinden.

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