am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

seltsamer anruf auf der firmennummer. jemand nennt einfach nur zwei telefonnummern, das ist alles. kein gruß, kein anlaß, nix. da muß ich jetzt nicht zurückrufen, oder?

neue waage gekauft. eigentlich die erste überhaupt. die alte stammte noch von meinem vater und wies in letzter zeit ergebnisschwankungen von zirka 2 – 3 kilo auf. innerhalb von 5 bis 7 minuten. die neue wiegt korrekt, bis auf 100 gramm sogar. allerdings deutlich zu meinen ungunsten. ich bin entsetzt.

berlin

in einer kleinen verauchten bar in kreuzberg. unweit der fluß, die grenze. subversives gerede, beinah schon konspirativ. unter berücksichtigung einer feindlichen übername. das alles liegt gar nicht so weit. außerdem noch kultur und so. wer hätte das gedacht?

pervers

zwei fette strahler leuchten von außen in das eckzimmer auf der anderen straßenseite. und damit auch schräg rüber zu mir, direkt auf mein bett. schon seit stunden. erst hielt ich es für eine eigenartige weihnachtsdeko, wird ja langsam zeit. neukölln ist auf dem gebiet immer fürchterlich engagiert.

inzwischen denke ich aber, daß da drüben gedreht wird. kommt ja in berlin des öfteren vor, warum nicht auch mal hier. zumindest strahlt der von außen beleuchtete raum auch innen heute gleißend hell. das ist mehr als nur der kronleuchter. ich weiß das, denn sonst ist zwar auch immer die ganze wohnung die ganze nacht erleuchtet. aber nicht so.

andererseits ist es richtig schlimm hell auch wieder nicht. das hab ich schon ganz anders gesehen, wenn ein filmteam vor ort war. also vielleicht ein eher privater anlaß? ein porno oder so? womöglich nimmt auch die supernanny grad ein paar slumkidkorrekturen vor. keine ahnung.

ist auf jeden fall eine schlimme ecke hier. echt.

kaum in der verantwortung, geht der ärger schon los. (nee, nicht obama. ich. ;-)

das fräulein (1)

wie schon gesagt, die wienrecherche hat ausgedient. das heißt, sie ist übergegangen, nahezu nahtlos, in ein darum herum erweitertes projekt. wenn auch nach einer großen pause, über ein jahr.

derzeit sieht es plötzlich wieder richtig gut aus. alles wird lebendig in mir, nicht nur die struktur, auch die menschen. sie fangen an, gesichter zu tragen, haare und worte, und sich mit- oder gegeneinander zu arrangieren.

und einen arbeitstitel gibt es auch schon.

bookmarks

heute einkaufen gewesen und dabei an einem buchgeschäft vorbeigekommen. was folgen hatte, wie immer. aber harmlos, nur ein buch über den krieg, den kleinen prinzen auf englisch, für die schüler, nicht für mich, und ein werk über gutes deutsch. was auch noch genau so heißt.

beim einordnen ins regal ergaben sich ein paar notwendige umstellungen, überhaupt war plötzlich ein wenig ordnung schaffen angesagt. übel, was ich da sehen mußte. oder besser erkennen. wieviel staub, wieviel dreck sich auf büchern sammeln kann. und wieviele ich ungelesen vergessen habe.

gut, das war nur das regalstück mit den schreibbüchern. das sind zum große teil nachschlagewerke. die nimmt man halt, wenn man sie mal braucht. ich bin aber nicht sicher, wie es in der romanecke aussehen mag. staub und dreck und ungelesenes? da, wo die geschichten wohnen? vermutlich ja.

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