heute einen job im dreistelligen bereich versemmelt, ziemlich absichtlich auch noch. ein scheißjob eben. dennoch, keine gute sache. hätte nicht sein müssen, vielleicht aber sollen. das gehört wohl dazu, zum flow dieses jahres. ups and downs. nichts neues.
seit ein paar tagen steht die drahtlosverbindung wieder ohne probleme zur verfügung. ohne jegliche veränderungen an der konfiguration. ich bin ratlos. (hihi – ratlos, nicht drahtlos. ;-) gibt es dinge außerhalb der internen einstellungen, die die verbindung beeinflussen können? der drahtrechner (desktop mit kabel) hat diesbezüglich übrigens so gut wie nie irgendwelche schwierigkeiten. die telefonfirma ist also vermutlich nicht verantwortlich. oder?
enge spielt oft ein seltsames spiel mit weite. ähnlich wie die zeit, die sich dehnt oder zusammenzieht, je nachdem, ist das eine wie das andere. gleich. so ist es seit jeher, mit den teilen dieser welt, die sich gegenüber zu stehen scheinen.
einstmals empfundene liebe läßt sich bewältigen, auch das ist ein fakt. die diesbezüglichen regeln sind denkbar einfach. obwohl es dabei nicht um das vergessen geht, das die zeit angeblich mit sich bringt. so einfach ist es nun auch wieder nicht. in dieser hinsicht bin ich auch nicht besonders talentiert, seit jeher tue ich mich damit besonders schwer. mit dem vergessen, meine ich. dazu fehlt mir jegliches talent.
ohnehin ist das wesen der bewältigung einer liebe viel eher die vermeidung. eine denkdisziplin, ausgeweitet ins negativspektrum. eine nichtdenkdisziplin sozusagen. die überwältigung des ehemaligen liebeslandes mit anderem schrott, sei es arbeit oder krieg. oder eine sogenannte neue liebe. das ist alles.
schrott und krieg liegen mir, das ist kein problem. eine neue liebe dagegen ist mir zur rechten zeit noch nie untergekommen. daran liegt es wohl auch, daß ich letztendlich doch immer wieder zurückkehre, nach jahren noch. in das verbotene land, in die wüste.
das ist peinlich, verflucht nochmal. und ich wage kaum zu denken, was passieren würde, wäre es einmal wirklich liebe, irgenwann.
gegen sechs einschlafen und um kurz vor zehn schon wieder von der postbotin geweckt werden, das macht nicht wirklich einen guten tag. so auch heute nicht. stunden vergehen, bis sich ein wenig linie in der arbeit zeigt. ein ganz klein wenig. und dann ist es nur bürokram. ein kleiner werbebriefstapel, weiter nix. übel. vor allem, weil es darüber hinaus tatsächlich nichts zu sagen gibt.
ein hoch auf die wodkajahre, alle kommenden
ab sofort beginne ich jedes neue jahr mit wodka. nie wieder sekt, ich verabscheue sekt. wodka hingegen ist positiv besetzt. ergo sind wodkajahre gute jahre. bislang zumindest, und das ist doch schon mal was. es spricht allerdings nichts gegen einen späteren wechsel zu tequila oder whiskey, meinetwegen auch martini oder sambuka. aber nie wieder sekt, nicht einmal den allerbesten. das ändert ja auch nichts. sekt taugt einfach nicht für mich. okay? (danke sven!)