seelenlos? – nicht ganz von der hand zu weisen, muß ich gestehen.
blöde basteleien
zwischendrin bastel ich immer wieder an der möglichkeit tonaufnahmen herzustellen, was mich mittelprächtig überfordert. das mikro in die soundkarte zu stöpseln ist zwar kein problem, aber ich kriege nicht raus, wie ich die aufnahmelautstärke höher regeln kann. das ergebnis ist und bleibt ein jämmerliches stimmchen, weit weg, tief verkrochen im allgemeinen rauschen. fazit: unbefriedigend. der midirecorder bietet da schon mehr möglichkeiten der aussteuerung. zumindest finde ich sie ohne große probleme. aber wie krieg ich das dann auf die festplatte? verdammt!
planlos
nach und nach wird es besser mit mir und mit berlin. ich wundere mich nicht mehr jedesmal ausdrücklich darüber, daß man einfach so, über die oberbaumbrücke beispielsweise, rüber in den osten fahren kann. das wurde aber auch langsam zeit, das ist ja nun schon lange so. letzte woche war ich dann zum ersten mal ohne stadtplan unterwegs. nicht absichtlich, das würde mir trotz allem noch lange nicht einfallen. dennoch habe ich – fast ohne probleme – zum csd gefunden. zu beiden sogar.
auch heute habe ich meinen stadtplan vergessen. oder besser, ich habe ihn diesmal tatsächlich nicht mitgenommen, weil ich nicht wirklich irgendwo hin mußte. ich wollte einfach nur ein wenig nach draußen, den kopf freifahren. dann habe ich mich aber doch kurzfristig entschieden, einen ganz bestimmten ort aufzusuchen, an dem ich noch nie zuvor gewesen bin. drüben in fhain, nicht gerade heimisches terrain.
die oberbaumbrücke finde ich, blind sozusagen, kein problem. die modersohnbrücke hingegen verpasse ich prompt, obwohl auch die kein thema sein sollte. plötzlich radel ich also an gleisen entlang, am ostkreuz vorüber, und dann sind da wieder gleise im weg. immer weiter nach rechts werde ich getrieben, wo es mich doch innerlich deutlich nach links drängt. völlig zu recht übrigens.
nach ein paar gewagten schlenkern, über kopfsteingeflickte buckelpisten und noch schlimmere bürgersteige, bin ich plötzlich in lichtenberg. so steht es auf dem schild. da hab ich dann doch besser gleich wieder umgedreht.
die welle (imperfect)
nachtrag, live8: extrem auffallend ist – leider! – wie schlecht die sängerinnen dieser neuen deutschen bands live sind. samt und sonders, bislang. da versteh ich beinah die grenzenlose begeisterung für xavier naidoo, der mich dennoch größtenteils völlig kalt läßt. aber die stimme…? ach, ich will jetzt die humpes, annette & inga, wenigstens.
nachtrag zum nachtrag: oder annie lennox natürlich, allein am klavier, aber in london. natürlich! was braucht es mehr? einpacken, allesamt, einfach einpacken.
letzter nachtrag: für brian wilson wiederum hätte es sich fast doch gelohnt rüberzufahren. (der tv-sound ist grauenhaft.)
allerletzter nachtrag: sollten sich mal ein beispiel an madonna louise veronica ciccone nehmen unsere deutschen mädels. hat auch eine im grunde nicht weiter erwähnenswerte stimme, die frau, aber holt raus, was rauszuholen ist.
hinterletzter nachtrag: ich bin doch immer wieder überrascht, wie peter gabriel inzwischen aussieht.
no koppings
früh raus und die sachen machen, die zu machen sind. (außer blogs lesen. ;-) keinen kopf heute, kein unnötiger schmerz. keine zeit im blick, der tag geht dahin, einfach immer weiter. die liste durch, nächste woche ist nicht viel zeit. zwischendrin ein bißchen spielen, denken, rätseln. live8 läuft, eher nebenbei. damals, ja damals, das war anders. da war ich jung. (ob wohl tracy chapman, die sensation seinerzeit, wieder dabei ist? nein – sie sitzt wohl im studio, wie man sieht. – ERROR! ERROR! ERROR! siehe kommentare!)
und ich? vielleicht gleich noch auf dem balkon die allerneueste idee umsetzen, wer weiß? und kein text bislang, na und? ein bißchen sägen und basteln. hauptsache die welt dreht sich, auch ohne. mich und den text.